Die besten Attraktionen in Istanbul 3 476

Die Türkei wird nach der kurzen Pause wieder deutlich interessanter, da sich die Lage dort wieder etwas beruhigt hat. Immer mehr Bürger aus Deutschland, der Schweiz oder Österreich wagen wieder einmal den Schritt und reisen in den nächsten Ferien im Sommer nach Istanbul, um diese attraktive und zugleich faszinierende Orient Stadt zu genießen. Im Folgenden werde ich Ihnen deshalb die besondersten Attraktionen von der größten Stadt der Türkei, Istanbul, vorstellen und am Ende ein Fazit ziehen, ob es lohnenswert ist, einmal einen Ausflug in die Türkei zu unternehmen.

Die Top 5 Sehenswürdigkeiten in Istanbul

Süleymaniye-Moschee

Süleymaniye Moschee

Auf dem fünften Platz der besten Monumente liegt die Süleymaniye-Moschee. Sie ist eine der größten Moscheen in der Großstadt und wurde in der Zeit zwischen 1550 und 1557 erbaut, was eine sehr kurze Bauzeit für solch ein großes Gebäude ist. Der Architekt des Kunstwerkes ist Mimar Sinan, der eine Art Stadt für die Moschee und rund um die Moschee entworfen hat, das ganze Grundstück beherbergt insgesamt einen riesigen Garten, einen Friedhof, sowie einen Hof mit Säulengängen und noch vieles mehr.

Das historische Viertel


Das historische Viertel ist ein weiterer Anziehungspunkt in der Großstadt, da es nicht nur die oben genannte Moschee, sondern auch die Hagia Sophia, die auch eine Moschee ist, der Topkapi Palast und die Galata Brücke vorfinden werden. Der Ort ist eines der bewundernswertesten Sehenswürdigkeiten des gesamten Orients und wurde deshalb auch 1985 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt. Einen essenziellen Nachteil hat dieses Gebiet allerdings auch und das ist die Zeit. Sie werden sich vermutlich fragen, was ich Ihnen damit sagen möchte und ich werde es Ihnen kurz erklären. Um alle Attraktionen in diesem Stadtteil zu entdecken und alle Moscheen anzugucken, benötigen Sie enorm viel Zeit, einige Ratgeber meinen sogar, dass Sie möglicherweise bis zu drei Tage opfern müssen.

Besuch eines Fußballspiels

Galatasaray vs. Fenerbahce

Der Besuch eines Fußballspiels in Istanbul ist für Mann und Frau gleichermaßen interessant, besonders wenn es zu einem Stadtrivalen Duell kommt. Zum Einen können Sie gespannt auf einen sehr guten Kick sein, zum Anderen ist die Stimmung der türkischen Fans einzigartig. Allerdings gibt es auch hier einen kleinen Nachteil, denn die Spiele sind nicht immer ganz billig und so kann es sein, dass Sie auch mal 50€ pro Karte zahlen.

Bosporus

Bosporus

Eine weitere Attraktion ist die Schifffahrt auf dem Bosporus entlang der Sehenswürdigkeiten in Istanbul. Auf dem Schiff erwartet Sie ein Blick auf das Wasser und zur Abwechslung auch mal eine kalte Brise, die es in der Stadt sonst nicht gibt.

Sultanahmet Viertel

Sultan Ahmet

Der wohl größte Menschenmagnet ist das Sultanahmet Viertel und auf jeden Fall einen Besuch wert. Hier können Sie beispielsweise die Blaue Moschee besuchen, die gleichzeitig auch noch Istanbuls Hauptmoschee ist und ein Hauptwerk der osmanischen Architektur ist. Sie kann über 10000 Besucher fassen und wurde schon im 17. Jahrhundert von Mehmet Ağa erbaut.

Durch die zahlreichen Anziehungspunkte und Sehenswürdigkeiten ist Istanbul für die meisten Reisenden immer eine Reise wert, da eine neue Kultur und zugleich ein neuer Baustil auf Sie wartet.

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Baklava – süßer Genuss seit der Antike 0 47

Das süße Gebäck Baklava – und auch viele andere Süßigkeiten dieser Art – ist im ganzen Nahen Osten weit verbreitet und sehr beliebt. Auch Länder der Balkanhalbinsel beanspruchen es für ihre Nationalküche, sodass die genaue Herkunft nur schwer zu klären ist.

Fest steht jedoch, dass es Baklava bereits in der Antike gegeben hat. Im Byzantinischen Reich waren die Süßigkeiten als Koptoplakous bekannt – übersetzt bedeutet das so viel wie „geschnittener Plattenkuchen“. Das älteste überlieferte Rezept kommt aus dem spätantiken Griechenland. Athenaios schrieb es in seinem Buch XIV nieder. Sein Baklava wurde mit Nüssen, Mandeln und Mohn gefüllt und im Anschluss mit Honig übergossen.

Woher kommt Baklava denn nun?

Athenaios liefert keine Antwort darauf, ob Baklava aus Griechenland stammt. Experten gehen eher davon aus, dass die Süßspeise aus Zentralasien kommt. Dies lässt zumindest der verwendete Blätterteig vermuten. Zudem ähnelt Baklava auch den Teigfladen Yufka, die von den Turkvölkern zubereitet wurden. Im Nahen Osten oder auch Byzanz sind solche Fladen zu der Zeit nicht verbreitet gewesen.

Von den Turkvölkern könnte die Speise dann auch in den Nahen Osten und nach Anatolien gebracht worden sein.

Wie wird Baklava zubereitet?

Es gibt für Baklava kein allgemeines Rezept, das überall verwendet wird. Vielmehr gibt es zahlreiche regionale Unterschiede und Varianten. Lediglich die grundsätzliche Zubereitung ist nahezu immer identisch.

Je nach Land kommen dann verschiedene Zutaten zum Einsatz und auch die Zubereitung unterschiedet sich.

Eine Variante ist es zum Beispiel, Baklava wie folgt zuzubereiten:

  • Mischung aus Zucker, gehackten Nüssen und Gewürzen herstellen
  • Zucker in Wasser lösen und reduzieren lassen um Sirup zuzubereiten
  • Anschließend werden zum Sirup weitere Zutaten hinzugefügt
  • Filo-Blätter mit geschmolzener Butter bestreichen und mit der Nussmischung abwechselnd schichten
  • Alles 30 bis 45 Minuten backen – in aller Regel bereits geschnitten
  • Baklava mit dem Sirup begießen und abkühlen lassen

Zum Baklava wird oftmals schwarzer Mokka serviert. Ebenso gibt es Eis oder Kajmak dazu.

Besonderheit beim Baklava in der Türkei

In der Türkei ist vor allem die Mischung der Nüsse eine Besonderheit. Hier kommen vor allem Pistazien und Walnüsse zum Einsatz, während im Iran beispielsweise Mandeln verwendet werden.

Somit gibt es DAS Baklava nicht und auch in der Türkei kann es regionale Unterschiede geben. Beste Empfehlung: einfach mal probieren und sich selber einen Eindruck verschaffen!

Top 7: Das sind die größten Städte der Türkei 1 81

Istanbul kennen die meisten Deutschen, Ankara als Hauptstadt vielleicht noch – und dann kommen vielfach die typischen Touristenorte wie Alanya, Lara oder teilweise auch Antalya. Allerdings hat die Türkei eine ganze Reihe an Großstädten zu bieten. Und damit auch viel Kultur, zahlreiche Sehenswürdigkeiten und vieles mehr.

Die sieben größten türkischen Städte werden hier vorgestellt.

Platz 1: Istanbul

Mit ungefähr 15 Millionen Einwohnern ist Istanbul – früher Konstaninopel – die größte Stadt in der Türkei und Heimat für die meisten Menschen. Zu den 15 Millionen Einwohnern kommen jedes Jahr um die 12 Millionen Touristen. Langweilig wird es in der Stadt am Marmarameer somit nicht.

Besondere Sehenswürdigkeiten sind die Hagia Sophia, das Museum der Unschuld oder auch der Taksim-Platz.

Platz 2: Ankara

Zweitgrößte Stadt der Türkei ist Ankara mit knapp 5,3 Millionen Einwohnern. Obwohl vielfach angenommen wird, Istanbul sei die Hauptstadt der Türkei, ist dies in Wirklichkeit Ankara.

In Ankara kann die bekannte Zitadelle besucht werden, ebenso lohnt sich aber auch ein Besuch im Stadtteil Ulus, wo es die Caracalla-Thermen zu sehen gibt. Diese sind ein Relikt der alten Römer und bis heute gut erhalten.

Platz 3: Izmir

Izmir war früher unter dem lateinischen Namen Smyrna bekannt und ist heute Zuhause für rund 4,1 Millionen Menschen. Damit ist Izmir die drittgrößte Stadt der Türkei. Schon um 6.000 vor Christus wurde die Region besiedelt. Heute findet man in Izmir den zweitgrößten Hafen in der Türkei.

In der Region Izmir findet man zwei der bekannten Sieben Kirchen der Apokalypse aus der Bibel. Außerdem ist hier auch das Haus der Mutter Maria zu finden. Izmir ist somit durchaus einen Besuch wert.

Platz 4: Bursa

Auf dem vierten Platz der größten Städte in der Türkei findet man Bursa. Hier wohnen rund 2,9 Millionen Menschen. Das Grabmal von Sultan Mehmed I. befindet sich in Bursa. Zudem können Besucher hier auch die Grabmale der osmanischen Sultane Osman I. sowie Orhan I.

Der Seidenbasar der Stadt ist zudem weit bekannt und ein beliebter Anlaufpunkt.

Platz 5: Adana

Adana ist das Zuhause von rund 1,8 Millionen Menschen und somit die fünftgrößte Stadt der Türkei. In der Tiefebene Çukurova ist Adana die größte Stadt.

Mit der Çukurova-Universität ist in Adana eine der größten Universitäten des Landes angesiedelt. Mehr als 45.000 Studenten lernen hier.

Zu den Highlights zählt die Steinbrücke über den Fluss Seyhan, die unter dem römischen Kaiser Hadrian errichtet wurde. Auch die Ulu-Moschee ist einen Besuch wert, ebenso auch das Archäologische Museum Adana.

Platz 6: Gaziantep

In Gaziantep leben rund 1,8 Millionen Menschen. Die Stadt ist damit fast so groß wie Adana. Hier leben nicht nur Türken und Kurden, auch Araber sind hier heimisch.

Einen Besuch wert ist in Gaziantep das Zeugma-Mosaik-Museum, das wohl das größte Mosaikmuseum weltweit ist. Außerdem ist auch die Große Synagoge der Stadt ein bekanntes Monument. Es wurde 2012 restauriert. Die Juden der Stadt haben Gaziantep jedoch schon in den 1970er Jahren verlassen.

Platz 7: Konya

In Konya leben aktuell knapp 1,1 Millionen Menschen. Zur Stadt gehört auch die gleichnamige Provinz Konya. Dabei handelt es sich um die flächenmäßig größte Provinz des Landes.

Konya hat für Besucher ebenfalls einiges zu bieten. Die Hacı-Veyiszade-Moschee gehört unter anderem zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Ebenso bietet sich auch ein Besuch im Atatürk-Museum oder im Karatay-Museum an.

Und auch Studenten fühlen sich in Konya wohl. Die ansässige Selçuk Üniversitesi ist Lernort für mehr als 85.000 Studenten und damit die zahlenmäßig größte Universität in der Türkei.