So wechselst du günstig Euro in türkische Lira 0 1913

Bei der Republik Türkei gibt es als Währung die Türkische Lira. Wird ein Urlaub in der Türkei geplant, ist das Zahlungsmittel daher unumgänglich. Wer einige Tipps beachtet, gerät bei dem Wechsel von Euro in Lira nicht in Touristenfallen. Auch wenn dies zunächst ungewohnt ist, so hat die Türkei dennoch die eigene Währung. Für die Reise in die Türkei ist dann wichtig, dass günstiges Bargeld erhalten wird. Das Vorhaben des Geldwechsels ist nicht unbedingt einfach und die traditionellen Möglichkeiten sind am teuersten.

Weshalb Euro in Lira wechseln?

Es gibt auch in der Türkei viele Touristenorte, wo mit Euro eingekauft werden kann. Das Restgeld wird dann oft in Lira zurückerhalten, jedoch zu einem schlechten Wechselkurs. Für Einkäufe wird dann oft deutlich mehr bezahlt, als eigentlich notwendig ist. Gibt es bei Restaurants Karten mit den Preisen in Euro und Lira, ist das Essen in Euro meist deutlich teurer. Mit Dollar oder Euro gibt es oft bei verschiedenen Sehenswürdigkeiten oder Museen keine Chance, nachdem nur Lira akzeptiert werden.

Wie ist ein günstiger Wechsel möglich?

Wer Euro in Türkische Lira wechseln möchte, hat dafür einige Möglichkeiten. Leider sind davon nur wenige Optionen wirklich günstig. Viele Touristen erhalten das Geld zu schlechten Wechselkursen und die Wechselgebühr ist damit viel zu hoch. Auf Dauer wird damit natürlich einiges an Geld verbrannt. Die meisten Urlauber gehen noch in Deutschland zu der Bank vor Ort, um das Geld zu wechseln. In Deutschland gibt es allerdings auch die höchsten Wechselkosten. Im Vergleich zu einer türkischen Bank gibt es schlechtere Preise für einen Wechsel in Deutschland. Die Begründung liegt an den Buy- und Sell-Kursen, sprich den Preisen für einen Ein- und Verkauf des Geldes. Nach Deutschland müssen die Türkischen Scheine natürlich erst gelangen, welche gekauft werden und in der Türkei sind diese bereits vorhanden. Aus diesem Grund gibt es auch in der Türkei einen besseren Preis.

Wo wird der Wechsel am besten durchgeführt?

In der Türkei sollte keiner bei Touristenorten in die Wechselstuben gehen. Viele Reisende achten nicht auf den Kurs und deshalb wird auch nicht nach Alternativen gesucht. Direkt am Flughafen beispielsweise gibt es oft die schlechtesten Kurse für den Wechsel. An den Automaten werden hohe Spesen von Banken verlangt, damit Geld abgehoben wird und auch der Wechselkurs ist oft nicht direkt ersichtlich. Zu beachten ist, dass alles meist zum Vorteil der Bank ausgelegt ist. Es gibt generell manche Kreditkarten, wo ohne Gebühren Bargeld zu aktuellen Wechselkursen abgehoben werden kann. Bei Bankautomaten kann damit direkt Geld abgehoben werden. Einige Karten sind kostenlos und keine Spesen werden für die Abhebung von Bargeld bezahlt, weder im Inland noch im Ausland. Geld wird immer zu dem aktuellen Wechselkurs erhalten und oft muss sogar kein zusätzliches Girokonto eröffnet werden. Wird mit der Karte direkt bezahlt, entfallen die Transaktionsgebühren.

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Mehr als 5,5 Lira für einen Euro: Urlauber profitieren vom starken Euro in der Türkei 0 239

Sommer, Sonne, Me(e/h)r für’s Geld. So lautet die Vorhersage für diesen Sommer in der Türkei. Jedenfalls für die aus dem Ausland anreisenden Urlauber und Touristen.

Denn aufgrund der momentan anhaltenden Währungskrise am Bosporus und des damit einhergehenden Kursverfalls der Türkischen Lira (TL), bekommen Urlauber immer mehr Lokalwährung für ihre Euro. Vor ca. einem Jahr lag der Umrechnungskurs schon bei 4 Türkischen Lira pro Euro, mittlerweile bereits bei 5,5 Türkischen Lira.

Es ist davon auszugehen, dass dieser finanzielle Vorteil die Türkei schnell wieder ganz nach vorne zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen gebracht hat. Hiervon profitiert nicht nur der klassische Pauschaltourismus, sondern auch Individualreisende, die sich ihre Unterkunft und Aktivitäten vor Ort buchen, freuen sich über vollere Taschen nach dem Besuch der Wechselstube.

Eine durch den starken Euro üppig gefüllte Reisekasse ermöglicht den Urlaubern somit neue finanzielle Möglichkeiten, beispielsweise eine quasi kostenfreie Hochstufung der üblichen gewählten Hotelklasse. So gibt es Zimmer in den renommierten 5-Sterne Hotels in Istanbul bereits für weit unter 100 Euro die Nacht. Eine Luxuserfahrung, die zurück in Deutschland wohl für die meisten unbezahlbar wäre. Zu diesem Erlebnis gehört sicherlich auch, öfters in Restaurants einzukehren, um das vorzügliche türkische Essen zu genießen, anstelle sich ausschließlich einen Snack an der Straßenecke zu kaufen oder gar nur als Selbstversorger aus dem Supermarkt zu leben.

Wie wäre es zudem vielleicht mit einem netten Mitbringsel für die lieben Daheimgebliebenen oder etwa für sich selbst? Viele verbinden einen erfüllten Urlaub mit Shopping, auch hier kommt die schwache Lira dem Reisenden zugute. Beim Besuch einer modernen Shopping Mall oder dem traditionellen Feilschen auf dem Basar, das Geld für den Urlauber sitzt flüssiger und mehr als genügend Einkaufsmöglichkeiten sind vorhanden. Wohl dem, der mit ausreichend Platz im Koffer anreist.

Sprichwörtlich für wenige Euro können Urlauber ebenfalls traumhafte Ausflüge vor Ort buchen oder eine gar Rundreise durch die äußerst vielseitigen Regionen der Türkei ins Auge fassen. Warum nicht den Strandurlaub in Antalya oder Alanya verknüpfen mit einer Exkursion Richtung Zentralanatolien, um beispielsweise die Steinformationen von Göreme zu besuchen? Die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt und lassen zumindest der finanziellen Phantasie freien Lauf. Bleibt zu hoffen, dass der Chef ausreichend Urlaubstage zur Verfügung stellt.

Fazit: Während der Kursverfall des Lira für die türkische Bevölkerung ein anhaltendes Problem darstellt, kommt dieser für die meisten Urlauber wie ein Segen. Auch wenn die Türkei und die Gastfreundschaft der türkischen Bevölkerung immer ein Besuch wert ist, gibt es jetzt erst Recht einen großen Anreiz.

Was muss ich als Autofahrer in der Türkei beachten? 0 181

Wenn Sie in der Türkei sich unabhängig bewegen möchten, dann ist dafür ein eigenes Auto die beste Wahl. Sie können nun jedes Ziel schnell erreichen und sind nicht auf die öffentlichen Verkehrsmittel oder Taxen angewiesen. Auf diese Weise sparen Sie viel Geld. Zusätzlich nutzen Sie die Zeit optimal aus und sind beispielsweise pünktlicher, wenn Sie einen Geschäftstermin einhalten müssen. Da das Straßennetz im Land gut ausgebaut ist, erreichen Sie auch die abgelegensten Orte innerhalb kürzester Zeit. Außerdem setzt sich die Regierung für den Ausbau der Autobahnen ein. Da in der Türkei insgesamt weniger Autos angemeldet sind, kommt es bei den Fahrten zu weniger Staus und das Stressniveau liegt niedriger. Trotzdem müssen Sie wissen, welche landesspezifischen Regeln gelten, damit es zu keinen Schwierigkeiten mit den Behörden oder der Polizei kommt.

Allgemeine Voraussetzungen

Damit Sie in der Türkei ein geliehenes Fahrzeug lenken dürfen, müssen Sie mindestens 21 Jahre alt sein. Zusätzlich müssen Sie nachweisen, dass Sie seit mindestens 12 Monaten in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis sind. Ferner gilt eine allgemeine Gurtpflicht. Halten Sie sich an diese nicht, drohen empfindliche Strafen. Kinder bis zu einem Gewicht von 36 kg dürfen Sie nur in einem geeigneten Kindersitz befördern. Wie in den meisten Ländern gilt auch hier Rechtsverkehr.

Geschwindigkeitsregelungen

Diese sind leicht überschaubar, da es allgemein nur drei Regelungen gibt. Bewegen Sie sich innerhalb einer Ortschaft fort, so dürfen Sie eine Geschwindigkeit von 50 km/h nicht überschreiten. Für den überregionalen Verkehr auf Landstraßen gilt ein Tempolimit, das bei 90 km/h liegt. Auch auf den Autobahnen ist eine Maximalgeschwindigkeit vorgeschrieben. Hier dürfen Sie nicht mehr als 110 km/h fahren.

Beachtenswertes

Auch wenn die Türkei ein modernes Land ist, unterscheiden sich die Regionen sehr. In den großen Ballungszentren herrscht auf den Straßen reger Betrieb, weshalb Sie hier besonders vorsichtig agieren müssen. Viele einheimische Verkehrsteilnehmer missachten bestimmte Regelungen, weshalb die Unfallgefahr hier höher ist. Auch ländliche Regionen bieten Tücke, die oftmals zu Unfällen führen. In diesen Gebieten herrscht eine rege Landwirtschaft, weshalb viele Traktoren und andere Maschinen ihnen auf den Straßen begegnen. Zusätzlich sind Tiere eine weitere Gefahr.

In Istanbul sind zusätzlich die beiden Brücken über den Bosporus kostenpflichtig. Eine von der Entfernung abhängige Maut entfällt ebenfalls auf sechs Autobahnen.

Das Parken in der Türkei

Die meisten angebotenen Parkplätze sind für Sie kostenlos. Doch die Behörden achten darauf, dass Sie nur gekennzeichnete Flächen für das Abstellen nutzen. Halten Sie sich nicht an diese Regelung, so drohen empfindliche Bußgelder. Zusätzlich verfügen die Großstädte über viele gekennzeichnete Parkmöglichkeiten und jedoch oftmals kostenpflichtige Parkhäuser, in denen das Fahrzeug sicher aufbewahrt ist. Diese befinden sich in den meisten Fällen in der Nähe des Stadtzentrums, weshalb Fußwege kurz ausfallen.

Das Tanken

Hier müssen Sie beachten, dass das Netz an Tankstellen nicht so gut ausgebaut ist, wie in anderen europäischen Ländern. Daher achten Sie immer darauf, dass genügend Sprit im Tank ist. Allgemein können Sie zwischen 06:00 Uhr und 22:00 Uhr tanken. An Autobahnen gibt es Zapfstellen, die 24 Stunden geöffnet haben. Zusätzlich sind die Preise für einen Liter Benzin günstiger als zum Beispiel in Deutschland.