Diese Gewürze sind in der türkischen Küche wichtig 0 1944

Gewürze

Jedes Land hat seine Traditionen – auch in der Küche. Und in jedem Land spielen bei den kulinarischen Köstlichkeiten andere Zutaten und auch Gewürze eine Rolle. In der Türkei – so könnte man annehmen – ist dies Knoblauch. Doch weit gefehlt. Die türkische Kulinarik hat weit mehr zu bieten als Knoblauchsauce und Co.

Im Folgenden ist eine Übersicht über wichtige Gewürze der türkischen Küche zu finden.

Und es wird auch geklärt, warum man türkische Gewürze besser direkt aus der Türkei mitbringt, statt sie beim türkischen Markt ums Eck zu kaufen.

Gewürze, die für türkische Spezialitäten wichtig sind

Es gibt eine ganze Reihe an türkischen Gewürzen, die aus der dortigen Küche kaum wegzudenken sind und die man als Tourist und Einheimischer auf jedem Basar und Markt kaufen kann.

Kleiner Tipp: Gewürze kauft man am besten dort, wo auch die Einheimischen kaufen. Denn die für Touristen abgepackten Gewürze sind oftmals nicht so frisch oder in gleich hoher Qualität.

Pul Biber ist beispielsweise eines dieser Gewürze. Damit kann man beinahe jedem Gericht eine gewisse Schärfe verleihen, so auch dem Döner. Die Frische erkennt man bei Pul Biber ganz einfach: zwischen den Fingern verreiben – färben sich diese rot, sind die Chiliflocken wirklich frisch.

Auch das Gewürz Nane braucht man für Tzatziki (und damit oftmals für den Döner). Nane sind eigentlich Minzeblätter, die frisch oder getrocknet auch zu Tee verarbeitet werden können. Dann hilft das Gewürz zum Beispiel bei Magenschmerzen.

Sesam ist in der Türkei besonders wichtig. Beispielsweise auf dem Börek. In der Türkei bezeichnet man den Sesam als Susam und er ist wohl in jedem Gewürzregal in der Türkei zu finden.

Zusätzlich wird in der türkischen Küche auch gerne mit Kimyon gewürzt. Ob für Hummus – aus Kichererbsen zubereitet – oder auch für andere Gerichte. Außerdem kommt gemahlener Kreuzkümmel – türkisch Cumin – vielfach bei Fleisch und Frikadellen zum Einsatz.

Bulgursalat lässt sich ideal mit Granatapfel-Sirup verfeinern. Der Sirup Nar eksisi sosu kommt dafür auch in Frage, er schmeckt zudem noch intensiver als Balsamico-Essig.

Nicht zu vergessen ist außerdem der Schwarzkümmel. Cörek otu wird dieser in der Türkei genannt und man findet ihn beispielsweise auf dem Fladenbrot. Der Prophet Mohammed soll darüber gesagt haben: Schwarzkümmel heilt jede Krankheit – außer den Tod“

Petersilie darf in der türkischen Küche natürlich nicht fehlen. Sie wird als Maydanoz bezeichnet und ist vielseitig einsetzbar. In beinahe jedem Gericht ist sie zu finden. Dabei wird Petersilie frisch, getrocknet, als Pulver oder auch gehackt verwendet.

Wer lieber auf eine Gewürzmischung setzen möchte, kann sich mit Baharat eindecken. Dabei handelt es sich um eine Vielzahl an Gewürzen in Einem. Unter anderem sind Petersilie, Paprika, Kreuzkümmel, Knoblauch, Pfeffer und Minze enthalten. Vielfach aber auch Thymian und Zimt. Baharat kann man perfekt zum Würzen von Grillfleisch verwenden oder auch für Reis und Gemüse.

Gewürze besser frisch kaufen – aber warum?

Natürlich, vor Ort im türkischen Laden um die Ecke bekommt man die meisten Kräuter auch ganz einfach und kann diese komfortabel kaufen. Abgepackt, manchmal frisch.

Doch besser ist es, sie direkt aus der Türkei mitzubringen. Hier sind sie in aller Regel deutlich frischer und meist auch in besserer Qualität erhältlich. Sie müssen zudem nicht die Zeit des Exports überstehen. Oft merkt man den Unterschied beim Aroma – einfach mal daran riechen ist also in jedem Fall erlaubt.

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