Türkei-Touristen können von schwacher Lira profitieren 0 58

Lira schwach

Die türkische Währung ist nach wie vor im Sinkflug und immer wieder erreicht sie neue Tiefstwerte. Was für die Wirtschaft in der Türkei und für die Türken selber ein großer Nachteil ist, bietet für Urlauber und Touristen ein großes Potential.

Denn Reisen in die Türkei sind so günstig wie fast noch nie. Die Zimmerpreise sinken und eine Nacht im 5-Sterne-Hotel ist vielerorts schon für weniger als 70 Euro zu haben. Doch auch vor Ort kann man viel Geld sparen und von der schwächelnden Lira profitieren.

Hier gibt es einige Tipps und Hinweise, wo man besonders einfach sparen kann.

Hotelzimmer für kleines Geld buchen

Einen Türkei-Urlaub kann man komfortabel online buchen – und dabei fällt auf, dass die Preise in vielen Hotels niedriger liegen, als man es gewohnt ist. Unter 70 Euro für ein Zimmer im Luxus-Hotel – das lohnt sich! Und die Schnäppchen werden sogar noch lukrativer, wenn man auf ein wenig Luxus verzichten kann oder will.

Zimmer in Vier-Sterne-Hotels sind noch preiswerter, aber auch Pensionen und Ferienhäuser locken mit niedrigen Preisen.

Wer All Inclusive buchen will, kann aber ebenso einfach sparen. Eine Woche zum Teil für rund 200 Euro. Und das Hotel liegt dann vielfach auch noch direkt am Strand! Der nächste Urlaub ist dann gar nicht mehr so fern.

Die niedrigen Lira-Kurse sorgen dafür, dass man als Urlauber einfach sparen kann und günstig und dennoch gut untergebracht ist. Doch nicht nur bei den Hotels und Pensionen gibt es Sparpotential. Auch in anderen Bereichen kann man einfach von niedrigen Preisen ausgehen.

Selbstverpflegung ist preiswert und lecker

Neben den Hotels sind auch Restaurants und Cafés vielerorts gezwungen, ihre Preise anzupassen. So kann man für wenige Euro schon gut Essen gehen, ein frisches türkisches Frühstück genießen oder abends in einer Bar einen Cocktail trinken.

Da stellt sich durchaus die Frage, ob es dieses Jahr tatsächlich eine All Inclusive Reise sein muss.

Ein Tipp: Einfach Halbpension oder nur Frühstück buchen. Die anderen Mahlzeiten kann man dann direkt in der Umgebung einnehmen – und so Land und Leute noch intensiver kennenlernen.

Getränke bekommt man zudem in kleinen Supermärkten preiswert.

Vielfach kann man sich sogar den Wechsel in Lira sparen, da viele Türken inzwischen eher dem Euro vertrauen und die heimische Währung unbeliebter wird. Das bringt Urlauber auch in die Situation, beim Handeln und Feilschen einen Vorteil zu haben.

Eine Hose oder ein Kleid kann man so für rund zehn Euro kaufen – Schnäppchen warten somit beinahe an jeder Ecke.

Previous ArticleNext Article

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

Darauf sollte man in der Türkei besser verzichten – No Gos in der Türkei 0 134

Bikini Türkei

Es gibt in der Türkei für Touristen viel zu erleben und beinahe überall kann man etwas entdecken und eine andere Kultur kennenlernen. Doch es gibt – wie auch überall sonst auf der Welt – Dinge, auf die man besser verzichtet. Einige der No Gos in der Türkei werden hier vorgestellt.

So kann man auch einen rundum entspannten Urlaub verbringen.

Flirts sind nicht unbedingt angebracht

Türkische Frauen verhalten sich europäischen Männern gegenüber meist reserviert und wirken schnell arrogant. Auf der anderen Seite können sich deutsche Frauen vor Flirts meist kaum retten. Sie fallen damit aber schnell in ein Raster und gelten als einfach zu haben.

Heißt: Flirts sollte man mit Fremden besser vermeiden und sich etwas reservierter geben. Das sorgt vor allem dafür, dass es am Ende keinerlei Missverständnisse gibt.

Münzen und Fossilien sind keine Souvenirs

Auf das Mitnehmen von alten Münzen oder Fossilien sollte man besser verzichten. Sie gelten – wie auch Steine von Ausgrabungsstätten – als Kulturgut und dürfen nicht ausgeführt werden. Wird man erwischt, landet man schnell im Gefängnis und es drohen Strafen von bis zu zehn Jahren!

Beim Essen ist Schnäuzen nicht erwünscht

Wenn beim Essen die Nase juckt, sollte man sich in der Türkei nicht direkt am Tisch die Nase putzen. Das gehört sich in diesem Land nicht. Stattdessen steht man auf und geht vom Tisch weg. Im besten Fall sucht man zum Schnäuzen die Toiletten auf.

Ebenso sollte man in Restaurants nicht im Bikini oder der Badeshorts auftauchen. Lange Hosen bei Männern und bedeckte Schultern bei Frauen sollten es schon sein. Eine Ausnahme bilden natürlich vielfach Strandbars.

Stichwort Kleidung.

Auch beim Stadtbummel ist der Bikini meist die falsche Wahl. Aber das wäre auch zuhause wohl der Fall. Dennoch gibt es immer wieder Touristen, die freizügig bekleidet durch Innenstädte, über Basare oder durch Einkaufszentren bummeln. Besser nicht!

Knutschen und Fummeln in der Öffentlichkeit lieber unterlassen

Zwar stören sich viele Türken nicht daran, wenn verliebte Urlauber unterwegs turteln, sich küssen und streicheln – doch in der Türkei ist ein solches Verhalten in der Öffentlichkeit eher unüblich.

Daher sollte man die körperliche Nähe besser ins Hotelzimmer verlagern.

In der Türkei gibt es also einige No Gos oder zumindest Verhaltensweisen, die man öffentlich besser vermeidet. Sich ein wenig anpassen ist dabei gar nicht so schwer und man kann so auf jeden Fall einen erholsamen und entspannten Aufenthalt in der Türkei verleben.

Diese türkischen Inseln sind einen Besuch wert 0 58

Blick auf Istanbul

Wer an einen Urlaub in der Türkei denkt, der hat nicht unbedingt einen Inselurlaub im Kopf. Zumindest ist die Türkei nicht unbedingt für ihre Inseln bekannt. Oder?

Es gibt einige Inseln, die hier durchaus einen Besuch wert sind und dabei doch einige Highlights bieten. Einige davon werden hier vorgestellt.

Taucher sollten Catalada im Blick behalten

Westlich von Bodrum liegt die Insel Catalada. Hier kann man besonders gut tauchen. Südlich vor der türkischen Küste bietet Catalada eine herrliche Unterwasserwelt. Die unbewohnte Insel ist allerdings nur für Tagesausflüge eine Reise wert – übernachten kann man hier nicht.

Gökceada: Zurück in die Vergangenheit

Wer die Insel Gökceada besucht, wird sich ein wenig fühlen, als sei er in der Zeit zurückgereist. Ganz im Nordwesten der Türkei liegt die Insel und gehört zu den Dardanellen. Hier leben rund 7.500 Menschen, die vor allem vom Fischfang und von der Landwirtschaft leben.

Dabei bietet die Insel kilometerlange Strände aus Sand und Kies – beinahe unberührt liegen sie da. Besonders lohnt sich ein Ausflug in das kleine Dörfchen Kaleköy im Norden der Insel. Hier findet man auch eine Reihe an Pensionen und kann am Abend einen Souvenirmarkt besuchen.

Auf Gökceada gibt es zudem eine Surfschule und kostenlose Sonnenliegen und Schirme am Strand. Die Fähre zur Insel fährt nur ein paar Mal jede Woche, alternativ kann man von Istanbul aus per Flugzeug übersetzen.

Vor Istanbul warten die Prinzeninseln

Direkt vor Istanbul liegen die Prinzeninseln. Aus der Stadt erreicht man die Inseln per Boot. Im Marmarameer gelegen gibt es insgesamt neun Inseln, wovon fünf bewohnt sind. Vor allem Türken nutzen die Inseln gerne für Ausflüge, vor allem die Oberschicht des Landes.

Zahlreiche Wanderwege prägen die Inseln, dazu gibt es auch Wassersportangebote. Mehr als 900 historische Villen, Kloster und Kirchen kommen hinzu und bieten auch kulturell einiges an Abwechslung.

Die autofreien Inseln haben ihre Namen aus der Vergangenheit bekommen. Vor rund vierhundert Jahren wurden unerwünschte Prinzen hierher geschickt.

Der türkische Gemeintipp: Bozcaada

Für Ruhe und Erholung eignet sich ein Aufenthalt auf Bozcaada. Die 43 Quadratkilometer große Insel ist das Zuhause von rund 2.500 Einwohnern. Für Touristen ist die Insel bisher ein Geheimtipp.

Der Hafen stammt noch aus der Zeit der Griechen und ist in der nördlichen Ägäis einer der schönsten. Eine Festung unbekannten Ursprungs gibt es hier bis heute.

Touristen schätzen hier den guten Wein und die schönen Strände, die oft versteckt liegen.