Die Türkei bei einer Kreuzfahrt kennenlernen 0 20

Kreuzfahrt Türkei

Wer an eine Kreuzfahrt denkt, hat vielleicht die Kanarischen Inseln im Kopf, das Mittelmeer oder auch Skandinavien – aber die Türkei? Das typische Ziel für Kreuzfahrt-Fans ist die Türkei sicherlich nicht. Doch das Land ist an drei Seiten vom Meer umgeben und somit tatsächlich ein ideales Kreuzfahrt-Land.

Immer mehr Reiseanbieter haben Touren in ihrem Angebot, die (auch) die Türkei ansteuern. Istanbul zum Beispiel oder auch Antalya. Verbunden ist eine solche Kreuzfahrt in vielen Fällen mit anderen Zielen in Griechenland, Nordafrika oder auch Häfen in Italien.

Während einer solchen Reise kann man die Türkei aber in jedem Fall gut kennenlernen und sich mit der Geschichte sowie der Gegenwart befassen. Angefahren werden hierbei – anders ist es nicht möglich – Hafenstädte. Dabei handelt es sich in jedem Fall aber um sehenswerte Städte und Regionen, die ihre ganz eigenen Besonderheiten haben.

Per Kreuzfahrt an der türkischen Küste entlang

Dabei muss es gar nicht unbedingt eines der großen Kreuzfahrtschiffe sein, auf denen sich Tausende Menschen tummeln. Es gibt Reiseanbieter, die relativ individuelle Kreuzfahrten anbieten und dafür auch Jachten einsetzen.

Das bietet vor allem einen Vorteil: mit einer Jacht kann man näher an der türkischen Küste entlangfahren und kann außerdem auch in kleineren Häfen fest machen.

Möchte man die Türkei bei einer Kreuzfahrt individuell kennenlernen und hat keine Lust auf den klassischen Massentourismus, ist eine Fahrt mit einer Jacht vielfach eine interessante Alternative.

Ob an der Ägäis oder der Riviera – hier zeigt die Türkei ihre Schönheit vom Wasser aus und man kann als Urlauber auf dem Schiff die Seele baumeln lassen. Landgänge mit Besuchen auf Basaren oder Ausflüge an die schönsten Strände gehören natürlich ebenso dazu.

Mittelmeer-Kreuzfahrt mit Türkeiabstecher

Die Südwestküste der Türkei wird oftmals schon bei „klassischen“ Mittelmeer-Kreuzfahrten angesteuert. Izmir und Ephesus werden dann vielfach als Ziele genannt. Vor allem die einst reiche Stadt Ephesos ist dabei ein echtes Highlight. Währen des Römischen Reiches war die Stadt der „Place to be“ für die Regierung sowie für zahlreiche Händler.

Vom Schiff aus kann man sich zudem aber auch von der beeindruckenden Natur und den zahlreichen Inseln im Ägäischen Meer begeistern lassen.

Mit einer Kreuzfahrt in die Türkei schafft man sich als Urlauber häufig eine ideale Mischung aus Kultur, Erholung und kann zusätzlich in das Leben in der Türkei eintauchen.

Die Kreuzfahrt als Türkei-Alternative

Statt in einem der vielen Hotels und Resorts seinen Urlaub zu verbringen oder eine Ferienwohnung anzumieten, kann man während einer Kreuzfahrt ebenso entspannen und hat in vielen Fällen noch die Möglichkeit, weit mehr von Land und Leuten zu sehen.

Dazu bieten die Veranstalter auf vielen Kreuzfahrten Vollverpflegung an und es gibt zudem häufig auch noch ein umfangreiches Programm an Board oder in den angelaufenen Häfen.

Als Alternative zum herkömmlichen Urlaub in der Türkei, ist eine Kreuzfahrt somit ganz bestimmt eine Überlegung wert. Sie eignet sich dabei für Paare und Alleinreisende sowie auch für Familien mit Kindern. Selbst Gruppenreisen sind heute vielfach per Kreuzfahrt kein Problem und man richtet sich vor allem bei individuelleren Reisen per Jacht oftmals intensiv nach den Wünschen der Reisenden.

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Darauf sollte man in der Türkei besser verzichten – No Gos in der Türkei 0 133

Bikini Türkei

Es gibt in der Türkei für Touristen viel zu erleben und beinahe überall kann man etwas entdecken und eine andere Kultur kennenlernen. Doch es gibt – wie auch überall sonst auf der Welt – Dinge, auf die man besser verzichtet. Einige der No Gos in der Türkei werden hier vorgestellt.

So kann man auch einen rundum entspannten Urlaub verbringen.

Flirts sind nicht unbedingt angebracht

Türkische Frauen verhalten sich europäischen Männern gegenüber meist reserviert und wirken schnell arrogant. Auf der anderen Seite können sich deutsche Frauen vor Flirts meist kaum retten. Sie fallen damit aber schnell in ein Raster und gelten als einfach zu haben.

Heißt: Flirts sollte man mit Fremden besser vermeiden und sich etwas reservierter geben. Das sorgt vor allem dafür, dass es am Ende keinerlei Missverständnisse gibt.

Münzen und Fossilien sind keine Souvenirs

Auf das Mitnehmen von alten Münzen oder Fossilien sollte man besser verzichten. Sie gelten – wie auch Steine von Ausgrabungsstätten – als Kulturgut und dürfen nicht ausgeführt werden. Wird man erwischt, landet man schnell im Gefängnis und es drohen Strafen von bis zu zehn Jahren!

Beim Essen ist Schnäuzen nicht erwünscht

Wenn beim Essen die Nase juckt, sollte man sich in der Türkei nicht direkt am Tisch die Nase putzen. Das gehört sich in diesem Land nicht. Stattdessen steht man auf und geht vom Tisch weg. Im besten Fall sucht man zum Schnäuzen die Toiletten auf.

Ebenso sollte man in Restaurants nicht im Bikini oder der Badeshorts auftauchen. Lange Hosen bei Männern und bedeckte Schultern bei Frauen sollten es schon sein. Eine Ausnahme bilden natürlich vielfach Strandbars.

Stichwort Kleidung.

Auch beim Stadtbummel ist der Bikini meist die falsche Wahl. Aber das wäre auch zuhause wohl der Fall. Dennoch gibt es immer wieder Touristen, die freizügig bekleidet durch Innenstädte, über Basare oder durch Einkaufszentren bummeln. Besser nicht!

Knutschen und Fummeln in der Öffentlichkeit lieber unterlassen

Zwar stören sich viele Türken nicht daran, wenn verliebte Urlauber unterwegs turteln, sich küssen und streicheln – doch in der Türkei ist ein solches Verhalten in der Öffentlichkeit eher unüblich.

Daher sollte man die körperliche Nähe besser ins Hotelzimmer verlagern.

In der Türkei gibt es also einige No Gos oder zumindest Verhaltensweisen, die man öffentlich besser vermeidet. Sich ein wenig anpassen ist dabei gar nicht so schwer und man kann so auf jeden Fall einen erholsamen und entspannten Aufenthalt in der Türkei verleben.

Diese türkischen Inseln sind einen Besuch wert 0 57

Blick auf Istanbul

Wer an einen Urlaub in der Türkei denkt, der hat nicht unbedingt einen Inselurlaub im Kopf. Zumindest ist die Türkei nicht unbedingt für ihre Inseln bekannt. Oder?

Es gibt einige Inseln, die hier durchaus einen Besuch wert sind und dabei doch einige Highlights bieten. Einige davon werden hier vorgestellt.

Taucher sollten Catalada im Blick behalten

Westlich von Bodrum liegt die Insel Catalada. Hier kann man besonders gut tauchen. Südlich vor der türkischen Küste bietet Catalada eine herrliche Unterwasserwelt. Die unbewohnte Insel ist allerdings nur für Tagesausflüge eine Reise wert – übernachten kann man hier nicht.

Gökceada: Zurück in die Vergangenheit

Wer die Insel Gökceada besucht, wird sich ein wenig fühlen, als sei er in der Zeit zurückgereist. Ganz im Nordwesten der Türkei liegt die Insel und gehört zu den Dardanellen. Hier leben rund 7.500 Menschen, die vor allem vom Fischfang und von der Landwirtschaft leben.

Dabei bietet die Insel kilometerlange Strände aus Sand und Kies – beinahe unberührt liegen sie da. Besonders lohnt sich ein Ausflug in das kleine Dörfchen Kaleköy im Norden der Insel. Hier findet man auch eine Reihe an Pensionen und kann am Abend einen Souvenirmarkt besuchen.

Auf Gökceada gibt es zudem eine Surfschule und kostenlose Sonnenliegen und Schirme am Strand. Die Fähre zur Insel fährt nur ein paar Mal jede Woche, alternativ kann man von Istanbul aus per Flugzeug übersetzen.

Vor Istanbul warten die Prinzeninseln

Direkt vor Istanbul liegen die Prinzeninseln. Aus der Stadt erreicht man die Inseln per Boot. Im Marmarameer gelegen gibt es insgesamt neun Inseln, wovon fünf bewohnt sind. Vor allem Türken nutzen die Inseln gerne für Ausflüge, vor allem die Oberschicht des Landes.

Zahlreiche Wanderwege prägen die Inseln, dazu gibt es auch Wassersportangebote. Mehr als 900 historische Villen, Kloster und Kirchen kommen hinzu und bieten auch kulturell einiges an Abwechslung.

Die autofreien Inseln haben ihre Namen aus der Vergangenheit bekommen. Vor rund vierhundert Jahren wurden unerwünschte Prinzen hierher geschickt.

Der türkische Gemeintipp: Bozcaada

Für Ruhe und Erholung eignet sich ein Aufenthalt auf Bozcaada. Die 43 Quadratkilometer große Insel ist das Zuhause von rund 2.500 Einwohnern. Für Touristen ist die Insel bisher ein Geheimtipp.

Der Hafen stammt noch aus der Zeit der Griechen und ist in der nördlichen Ägäis einer der schönsten. Eine Festung unbekannten Ursprungs gibt es hier bis heute.

Touristen schätzen hier den guten Wein und die schönen Strände, die oft versteckt liegen.