Immobilien in der Türkei kaufen 0 46

Viele Menschen möchten gerne in der Türkei Immobilien kaufen und dafür steht eine große Auswahl bereit. Die Nachfrage ist durch die politische Lage gesunken und dennoch ist das Angebot gleich oder sogar gestiegen. Die Preise der Immobilien haben nachgegeben und somit gibt es die günstigen Ferien- und Wohnobjekte. Aktuell sind die Preise zwar günstig, doch es gibt gute Aussichten auf die Steigerung des Wertes.

Was ist für die Türkei zu beachten?

Die Türkei hat eine Größe von mehr als 780.000 Quadratmetern und es gibt über 80 Millionen Einwohner. Die größte Stadt von der Türkei ist Istanbul und die Hauptstadt ist Ankara. Es gibt über 7.000 Kilometer Küstenlinie und so grenzt dieser republikanische Einheitsstatt an das Ägyptische Meer, das Mittelmeer und an das Schwarze Meer. Die sieben Landschaftsgebiete unterscheiden sich bei Vegetation und Klima. 16 UNESCO-Welterbestätten werden in der Türkei gefunden.

Wer kann die Immobilien kaufen und wie ist der Immobilienmarkt?

Wo die türkischen Staatsbürger generell die Immobilien kaufen dürfen, dürfen auch umgekehrt dann in der Türkei die Wohnungen und Häuser gekauft werden. Ein Objekt muss jedoch in dem Gebiet sein, wo es den städtischen Bebauungsplan dafür gibt und als Eigentum beträgt die Obergrenze 2,5 Hektar. Aktuell gibt es bei dem Immobilienmarkt die sinkende Nachfrage und dennoch bleiben die Preise stabil. Käufe von den Investoren der reichen Nicht-EU-Länder sorgen dafür, dass die Preise der Luxusimmobilien auch noch leicht steigen. Wer Häuser oder Villen mit Meerblick wünscht, findet diese in Bodrum, Göcek, Kas und Kalkan. Preisliche Veränderungen gibt es bei den Wohnungen kaum und durch die starken Bautätigkeiten konnte sich das Angebot verjüngen. Vielerorts konnte auch die türkische Infrastruktur verbessert werden. Vermutlich wird die Unsicherheit von den EU-Bürgern bei den Käufen in der Türkei sinken und das Land kann wieder an Attraktivität gewinnen. Dies liegt an der landschaftlichen Schönheit, den geringen Lebenserhaltungskosten und an den geringen Immobilienpreisen.

Welche Kosten sind zu erwarten?

Die Preise können sehr unterschiedlich sein und dies liegt an Zustand und Lage der Immobilien. Bei den beliebten Tourismusregionen sind die Häuser und Wohnungen um teuersten. Die Villen in den Gebieten liegen oft bei bis zu 2 Millionen Euro und die Wohnungen sind bei etwa 250.000 Euro. Allerdings werden in Fethiye die Häuser schon für 100.000 Euro erhalten und das obere Preissegment liegt bei etwa einer Million Euro. Alansa ist hier deutlich günstiger und so beginnen Wohnungen bei 30.000 Euro und eine Villa gibt es bereits ab etwa 125.000 Euro. Jeder kann sich die Immobilien vor Ort ansehen und einen Vorvertrag aufsetzen.

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Zinssenkung in der Türkei kann Inflation beflügeln 0 130

Der neue Notenbank-Chef der Türkei, Murat Uysal, hat die Zinsen in der Türkei deutlich gesenkt. Für die Lira und für die Inflation kann das schwerwiegende Folgen haben. Laut Uysal sollen die geldpolitischen Mittel der Türkei nach wie vor unabhängig genutzt werden, damit die Preise stabil gehalten werden können. Davon ist inzwischen aber nicht mehr unbedingt auszugehen.

Der Leitzins in der Türkei wurde in der vergangenen Woche um 4,25 Prozent gesenkt, liegt nun bei 19,75 Prozent. Beobachter hatten im Vorfeld gerade einmal mit einer Senkung um 2,5 Prozentpunkte gerechnet.

Was bedeutet das für die Lira?

Für die türkische Lira könnte die Senkung deutlich Folgen haben. Direkt nach der Senkung verlor die Währung bereits 0,4 Prozent an Wert gegenüber dem US-Dollar. Danach ging es aber ein Stück ins Plus.

Der Kursgewinn wird laut Analysten durch ein gesteigertes Interesse an Anlagemöglichkeiten erklärt. Aber: eine solche Phase kann auch schnell wieder vorbei sein. Bei der Commerzbank kann man die Markt-Reaktion indes nicht nachvollziehen.

Es wird inzwischen gar ein Boomerang Effekt befürchtet. Die Inflationsrate der Türkei lag zuletzt bei rund 16 Prozent. Im Oktober 2018 waren es noch rund 25 Prozent. Die Wirtschaft hatte sich also erholt.

In den kommenden Monaten könnte die Inflation nun also wieder zunehmen und die Wirtschaft in der Türkei ins Wanken bringen. Der türkische Präsident Erdogan fordert in der Zwischenzeit weitere Zinssenkungen.

Was bedeutet die Senkung der Zinsen für Touristen?

Für Touristen dürfte die Senkung des Leitzinses zunächst einmal keine großen Veränderungen bedeuten. Schwächelt die türkische Wirtschaft allerdings wieder deutlicher, bedeutet das unter Umständen Preisvorteile für Urlauber.

Wenn die Lira an Wert verliert, hat der Euro einen höheren Wert und in der Türkei lassen sich eventuell vermehrt Schnäppchen machen. Nicht nur der Urlaub an sich könnte auf diese Weise preiswerter möglich sein, auch könnten die Preise in Restaurants, Cafés und Co. sinken.

Was für Urlauber dann einen erschwinglichen und preiswerten Urlaub bedeutet, kann für türkische Gastronomen, Hotelbetreiber und Co. zu einem Problem werden. Sie sind auf die Einnahmen angewiesen. Sinken diese, brechen auch die Gewinne ein.

Wer sich nicht mehr halten kann, muss schließen oder Personal entlassen. Das wiederum könnte die Auswahl an Hotels oder auch den dort gebotenen Service beeinflussen.

In dieser Hinsicht hat die Senkung des Leitzinses in der Türkei – vor allem auf lange Sicht – mitunter doch einen Effekt auf alle, die das Land besuchen und beispielsweise nur für einen längeren Urlaub vor Ort sind.

Malls in der Türkei erfreuen sich großer Beliebtheit 0 126

In der Türkei kann man auf dem Basar oder Markt alles kaufen, was das Herz begehrt. Und dazu locken in den Touristenorten und großen Städten auch viele Geschäfte und Läden dazu ein, einiges an Geld auszugeben und sich etwas zu gönnen. Vor allem Touristen schlagen hier oft zu, feilschen und freuen sich am Ende über einen deutlich heruntergehandelten Preis.

Doch auch große Malls werden in der Türkei immer beliebter und locken zahlreiche Besucher und Kunden an. Hier gibt es oftmals eine Vielzahl an Geschäften – von Lebensmitteln über Spielwaren bis hin zu Mode und Co. bekommen die Kunden hier alles geboten, was das Shopping-Herz erfreut. Rund 400 Einkaufszentren gibt es in der Türkei derzeit bereits – die Anzahl nimmt dabei mehr und mehr zu.

Mehr Kunden kommen in die großen Shopping Zentren in der Türkei

Und dazu kommen auch mehr und mehr Kunden in die Malls. Im Jahr 2019 rechnen die Betreiber mit ungefähr 2,4 Milliarden Besuchern in den Zentren. Das gab der Präsident der Shopping-Zentren in der Türkei jetzt bekannt. Im Jahr 2018 waren es 2,3 Milliarden Besucher.

Der Umsatz soll demnach ebenfalls ansteigen. 160 Milliarden Lira sollen es in diesem Jahr werden. Das entspricht einem Euro-Wert von rund 25 Milliarden und ist im Vergleich zum Vorjahr ein deutlicher Anstieg (130 Milliarden türkische Lira, ca. 20,3 Milliarden Euro).

Die Einkaufszentren richten sich in der Türkei dabei nicht nur an Einheimische, sondern auch an Touristen. Man freue sich regelrecht, dass viele Touristen während ihrer Urlaube auch die Malls besuchen würden um hier einzukaufen.

Ausrichtung der Malls wird immer wieder angepasst

Die türkischen Malls seien dabei nicht (mehr) nur ein Ort zum Einkaufen, sondern laden auch dazu ein, zu essen und zu trinken oder um Kultur zu erleben. Auch Kino und Entertainment gehören bereits jetzt an vielen Orten mit dazu.

Während die Besucherzahlen Anfang 2019 noch leicht nach unten gingen, stiegen sie in der Folge wieder an. Zudem erwartet der Verbandspräsident einen erneuten Anstieg vor dem Ende der Ferien und auch kurz vor Silvester. Somit dürften die 2,4 Milliarden Besucher dann in diesem Jahr auch erreicht werden.

Dieses Potential sorge auch bei Investoren dafür, dass nach neuen Orten für Einkaufszentren geschaut wird und dass diese bereit sind, neue Malls zu eröffnen. Dabei wird auch darauf geachtet, dass es einen passenden Mix für alle potentiellen Kunden gibt und dass es neben Shopping und Co. auch alternative Angebote in den Einkaufstempeln gibt.