Türkei 2019: Diese Trends machen den Urlaub zum Highlight 1 65

Die Türkei boomt wieder! Mehr Deutsche und allgemein mehr Touristen zieht es wieder an die türkischen Strände. Nachvollziehbar, dass sich dadurch auch regelrechte Trends entwickeln. Einige davon werden hier vorgestellt.

Last Minute Reisen bieten preiswerten Urlaub

Zugegeben, ein echter Trend sind Last Minute Urlaube in der Türkei nicht erst in dieser Saison. Schon seit vielen Jahren kann man „auf den letzten Drücker“ wahre Schnäppchen schlagen und preiswert einen Urlaub verleben.

Und auch wenn die Hotels in dieser Saison oft schon wieder um ein Viertel besser ausgelastet sind, kann man noch sparen. Denn eine Vollauslastung ist tatsächlich noch nicht erreicht.

Einige Fluggesellschaften haben für den Sommer schon jetzt niedrige Flugpreise angekündigt. Und auch wenn man vielleicht etwas mehr zahlt als in den Vorjahren: Last Minute lohnt sich nach wie vor!

Vor allem gilt das, wenn man bei den Reisedaten und Hotels etwas flexibel ist.

Ostanatolien kommt wieder in Mode

Der Göbekli Tepe wurde vergangenes Jahr zum Welterbe der UNESCO ernannt. Nicht nur das führt dazu, dass in diesem Jahr auch Ostanatolien wieder zu einem Anziehungspunkt für Reisende wird. Gleichermaßen ist die Region wieder sicher für Urlauber.

Dazu gibt es in der Gegend vielerlei historische Stätten zu besichtigen: das Grabheiligtum am Nemrut Dagi, das Zeugma Museum, der Geburtsort von Abraham oder auch die Altstadt in Mardin.

À la Carte im Hotel – aber bitte All Inclusive

All Inclusive soll es für die meisten Urlauber in der Türkei schon sein. Dafür muss man inzwischen aber vielerorts nicht mal mehr auf ein À la Carte Essen verzichten.

Denn: immer mehr Hotels bieten diese Option an. À la Carte All Inclusive. Statt vom Buffet das zu essen, was angeboten wird, kann man sich in einigen türkischen Hotels das eigene Menü ohne Aufpreis von der Speisekarte aussuchen.

Das hat zur Folge, dass vielfach auch die Qualität der Speisen gesteigert wird. Und als Urlauber kann man auf diese Weise auch einmal die türkische Küche genauer kennenlernen.

Saison? In der Türkei das ganze Jahr über

Die Türkei gilt heute vor allem vom Frühjahr bis in den Herbst hinein als ideales Reiseziel. Doch in naher Zukunft möchte man sich als Reiseziel für das komplette Jahr aufstellen.

Für Langzeitreisende und für Erlebnisreisen soll es daher ein breiteres Angebot geben. Vor allem auch für die Wintermonate. Für relativ kleines Geld soll man so in der Türkei „überwintern“ können oder einen echten Action-Urlaub im Winter verleben.

Kein All Inclusive, dafür kleinere Hotels

Insbesondere jüngere Menschen möchten in der heutigen Zeit gar nicht immer mit All Inclusive Angeboten bedient werden. Sie wünschen vielfach zudem auch kleinere Hotels.

Thomas Cook setzt diese Wünsche zur Zeit um und eröffnet erste Clubs dieser Art in der Türkei. Hier gibt es weniger Zimmer und bei der Buchung ist eine Verpflegung mit Halb Pension bereits inkludiert. Aktuell gibt es entsprechende Häuser am Kleopatrastrand sowie in Adaköy.

Die Türkei setzt auf Nachhaltigkeit

Ein echter Trend, zudem aber ein wirklich positiver Effekt: vermehrt wird in der Türkei auf Nachhaltigkeit gesetzt. So wird die Umwelt geschont und man kann als Reisender dennoch einen erholsamen und vielseitigen Urlaub verleben.

Das Tourismus-Konzept der Türkei wird (auch) diesbezüglich zur Zeit angepasst und überarbeitet.

Previous ArticleNext Article

1 Comment

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Ich akzeptiere

Top 7: Das sind die größten Städte der Türkei 1 54

Istanbul kennen die meisten Deutschen, Ankara als Hauptstadt vielleicht noch – und dann kommen vielfach die typischen Touristenorte wie Alanya, Lara oder teilweise auch Antalya. Allerdings hat die Türkei eine ganze Reihe an Großstädten zu bieten. Und damit auch viel Kultur, zahlreiche Sehenswürdigkeiten und vieles mehr.

Die sieben größten türkischen Städte werden hier vorgestellt.

Platz 1: Istanbul

Mit ungefähr 15 Millionen Einwohnern ist Istanbul – früher Konstaninopel – die größte Stadt in der Türkei und Heimat für die meisten Menschen. Zu den 15 Millionen Einwohnern kommen jedes Jahr um die 12 Millionen Touristen. Langweilig wird es in der Stadt am Marmarameer somit nicht.

Besondere Sehenswürdigkeiten sind die Hagia Sophia, das Museum der Unschuld oder auch der Taksim-Platz.

Platz 2: Ankara

Zweitgrößte Stadt der Türkei ist Ankara mit knapp 5,3 Millionen Einwohnern. Obwohl vielfach angenommen wird, Istanbul sei die Hauptstadt der Türkei, ist dies in Wirklichkeit Ankara.

In Ankara kann die bekannte Zitadelle besucht werden, ebenso lohnt sich aber auch ein Besuch im Stadtteil Ulus, wo es die Caracalla-Thermen zu sehen gibt. Diese sind ein Relikt der alten Römer und bis heute gut erhalten.

Platz 3: Izmir

Izmir war früher unter dem lateinischen Namen Smyrna bekannt und ist heute Zuhause für rund 4,1 Millionen Menschen. Damit ist Izmir die drittgrößte Stadt der Türkei. Schon um 6.000 vor Christus wurde die Region besiedelt. Heute findet man in Izmir den zweitgrößten Hafen in der Türkei.

In der Region Izmir findet man zwei der bekannten Sieben Kirchen der Apokalypse aus der Bibel. Außerdem ist hier auch das Haus der Mutter Maria zu finden. Izmir ist somit durchaus einen Besuch wert.

Platz 4: Bursa

Auf dem vierten Platz der größten Städte in der Türkei findet man Bursa. Hier wohnen rund 2,9 Millionen Menschen. Das Grabmal von Sultan Mehmed I. befindet sich in Bursa. Zudem können Besucher hier auch die Grabmale der osmanischen Sultane Osman I. sowie Orhan I.

Der Seidenbasar der Stadt ist zudem weit bekannt und ein beliebter Anlaufpunkt.

Platz 5: Adana

Adana ist das Zuhause von rund 1,8 Millionen Menschen und somit die fünftgrößte Stadt der Türkei. In der Tiefebene Çukurova ist Adana die größte Stadt.

Mit der Çukurova-Universität ist in Adana eine der größten Universitäten des Landes angesiedelt. Mehr als 45.000 Studenten lernen hier.

Zu den Highlights zählt die Steinbrücke über den Fluss Seyhan, die unter dem römischen Kaiser Hadrian errichtet wurde. Auch die Ulu-Moschee ist einen Besuch wert, ebenso auch das Archäologische Museum Adana.

Platz 6: Gaziantep

In Gaziantep leben rund 1,8 Millionen Menschen. Die Stadt ist damit fast so groß wie Adana. Hier leben nicht nur Türken und Kurden, auch Araber sind hier heimisch.

Einen Besuch wert ist in Gaziantep das Zeugma-Mosaik-Museum, das wohl das größte Mosaikmuseum weltweit ist. Außerdem ist auch die Große Synagoge der Stadt ein bekanntes Monument. Es wurde 2012 restauriert. Die Juden der Stadt haben Gaziantep jedoch schon in den 1970er Jahren verlassen.

Platz 7: Konya

In Konya leben aktuell knapp 1,1 Millionen Menschen. Zur Stadt gehört auch die gleichnamige Provinz Konya. Dabei handelt es sich um die flächenmäßig größte Provinz des Landes.

Konya hat für Besucher ebenfalls einiges zu bieten. Die Hacı-Veyiszade-Moschee gehört unter anderem zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Ebenso bietet sich auch ein Besuch im Atatürk-Museum oder im Karatay-Museum an.

Und auch Studenten fühlen sich in Konya wohl. Die ansässige Selçuk Üniversitesi ist Lernort für mehr als 85.000 Studenten und damit die zahlenmäßig größte Universität in der Türkei.

Wie weit kommt man in der Türkei mit Deutsch? 0 97

Türkisch Deutsch

Als Tourist in einem fremden Land, spricht man in aller Regel nicht die Sprache der Einheimischen. Im Falle der Türkei wäre das Türkisch. Die wenigsten deutschen Urlauber sprechen – bis auf wenige Worte oder mit Hilfe eines Wörterbuches – Türkisch und kommen mit Deutsch oder auch Englisch gut zurecht. Doch wie weit reicht das? Kommt man wirklich den ganzen Urlaub oder während einer Geschäftsreise ohne Türkischkenntnisse aus?

Fakt ist: für rund 90 Prozent der Einwohner der Türkei, ist Türkisch die Muttersprache. Sobald sie Englisch oder Deutsch sprechen, verlassen sie ihr gewohntes Terrain und begeben sich vielfach in einen anderen Kulturbereich. Dennoch erwarten viele Urlauber, dass Zimmermädchen, Kellner und Co. mit ihnen auf Deutsch sprechen können.

In Ferienregionen ist Deutsch meist kein Problem

Sicher, wer in Side, Belek und Co. urlaubt und sich in den Touristenzentren aufhält, kommt mit Deutsch schon recht weit. Im Notfall ist Englisch auch passend und wird meist verstanden. Anders sieht es aber meist in den ländlicheren Regionen aus.

Wer in der Türkei also eine Rundreise macht oder aber abseits der „gängigen Pfade“ unterwegs ist, sollte zumindest ein Türkisch-Wörterbuch dabei haben oder Grundkenntnisse der türkischen Sprache beherrschen. Zumindest „Bitte“, „Danke“ und andere Begriffe sollte man in der Muttersprache der Menschen, mit denen man kommuniziert, beherrschen.

Viele Deutsche haben vor allem mit dem Klang des Türkischen ihre Probleme oder scheitern an den vielen Üs in der Sprache. Doch in Wörterbüchern sind die Begriffe meist auch in Lautschrift notiert, sodass man die Aussprache üben kann. Sprachkurse in Hörbuch-Form und Co. eignen sich zudem auch für den Flug in die Türkei und man kann sich somit ideal auf den eigenen Urlaub einstimmen.

Viele Urlauber sind zudem sehr stolz, wenn sie ihr Bier an der Hotelbar am ersten Abend auf Türkisch bestellen können oder im Restaurant die türkischsprachigen Schilder lesen können.

Muss man wirklich Türkisch sprechen können?

Nein, zwingend muss man kein Türkisch sprechen. Hilfreich ist es aber vielfach in kleineren Dörfern oder auf dem Land – oder auf dem Basar, wenn man handeln möchte.

In den Touristengebieten ist Englisch zudem immer präsent und man kommt damit sehr weit. Viele Türken lernen zudem Deutsch und wollen mit den Urlaubern direkt kommunizieren – vor allem natürlich in Branchen, die vom Tourismus leben. Ein weiterer Grund: viele Türken haben Verwandte im deutschsprachigen Raum und kommen so mit der Sprache direkt in Kontakt. Das hohe Maß an Gastfreundschaft trägt ebenso dazu bei, dass vielfach Deutsch gesprochen wird.

Kurzum: es ist sicherlich sinnvoll, sich vor einem Urlaub in der Türkei ein wenig die Sprache der Türken anzueignen und sich mit wichtigen Begriffen zu befassen. In aller Regel kommen Touristen aber auch mit Deutsch oder zumindest Englisch weiter.

Ein Tipp: ein Wörterbuch sollte trotzdem immer dabei sein und hilft dann auch im Falle eines Falles oder bei drohenden Missverständnissen.