Urlaubsoptionen mit Kindern in der Türkei 0 53

Möchte man mit Kindern in die Türkei reisen, schwebt vielen zunächst einmal ein Strandurlaub vor. Das liegt nahe und damit macht man in aller Regel auch wenig verkehrt. Immerhin bietet die türkische Küste eine Vielzahl an Stränden und vielerorts gibt es für den Nachwuchs zudem auch Rutschen oder Animation in den Hotels.

Aber die Türkei hat auch darüber hinaus einiges zu bieten und man kann mit Kindern einen wirklichen abwechslungsreichen Urlaub verbringen. In Bodrum lockt zum Beispiel eine echte Ritterburg. Die zu Beginn des 15. Jahrhunderts gebaute Burg von Bodrum stammt von den St.-Jean-Rittern und lädt dazu ein, die vielen Türme zu erklimmen oder die Wappen der Kreuzritter zu entdecken.

Ebenso kann die Folterkammer besichtigt werden und es gibt Wrackfunde aus der Unterseearchäologie in der türkischen Ägäis.

Landurlaub mit Kindern in der Türkei

Abseits des Massentourismus lädt das einst von eingewanderten Polen begründete Dorf „Polonezköy“ dazu ein, das Landleben in der Türkei kennenzulernen. Das Dorf ist nur knappe 25 Kilometer von Istanbul entfernt – auf diese Weise kann man Land und Stadt gleichermaßen kennenlernen.

Wer im Juni nach Polonezköy reist darf bei der Ernte der Kirschen helfen, im Winter ziert oft eine Schneedecke die Gegend. Ansonsten bietet das Dorf die Möglichkeit zum Pony reiten und auch Radtouren sind von hier aus problemlos möglich. Mit dem Polka Country gibt es zudem auch direkt vor Ort ein kleines Hotel.

Modellschiffe und mehr kennenlernen

Wer auf Oldtimer und Modelleisenbahnen steht, der ist im Rahmi Koc Sanayi Müzesi richtig. Hier gibt es eine Vielzahl an Nachbauten, aber auch richtige Flugzeuge und echte Wrackteile. Dazu findet man Originaloldtimer und kann die Geschichte der ersten Geräte aus dem Bereich Astronomie kennenlernen.

Gegründet wurde das Museum von einer Großindustriellenfamilie und es werden zahlreiche Originale präsentiert. Hinzu kommen nachgebaute Kapitänsbrücken – hier fühlen sich Klein und Groß wie auf dem großen Ozean.

In der Türkei mit Kindern tauchen gehen

Der Strand von Tekiroya lädt zum Tauchen ein. Nicht nur Erwachsene können hier die Unterwasserwelt kennenlernen, auch für den Nachwuchs werden Tauchkurse angeboten. Dafür ist die Tauchbasis Azur ein Anlaufpunkt. Kinder ab 10 Jahren können hier das Tauchen lernen. Am Ende gibt es für den Kurs ein Zertifikat.

Alternativ kann der Nachwuchs aber auch auf dem Boot dabei sein, wenn sich Mama und Papa in die Tiefe des Meeres begeben.

Die Türkei bietet für Reisende mit Kindern somit einige Highlights. Natürlich kann man auch einen klassischen Strandurlaub buchen und unternimmt Tagesausflüge oder sucht sich ganz eigene Highlights. Eine Vielzahl an Orten, die mit Kindern einen Besuch wert sind, gibt es auf jeden Fall.

Die Freundlichkeit Kindern gegenüber spielt dabei eine große Rolle. Nahezu überall in der Türkei sind die kleinen Urlauber herzlich willkommen, sodass einem entspannten und abwechslungsreichen Urlaub nichts im Wege steht.

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Braucht man spezielle Impfungen für die Türkei-Reise? 0 84

Impfungen

Die Türkei ist ein europäisches Land, zumindest zum Teil. Das bedeutet generell, in Europa ausreichende Impfungen bieten auch am Bosporus ausreichenden Schutz. Zumindest kann man das annehmen. Aber wie ist es wirklich? Braucht man spezielle Impfungen, wenn man in die Türkei reist?

Hier gibt es aktuelle Informationen rund um das Thema Impfschutz und erforderliche Reiseimpfungen vor einem Aufenthalt in der Türkei.

Vorab wichtig: es gibt keine besonderen Vorschriften für Impfungen, die Reisende in die Türkei beachten sollten. Allerdings sind generell Impfungen gegen Tetanus, Hepatitis A und auch Diphterie zu empfehlen. Wer länger bleibt und engen Kontakt zu Einheimischen halten will, sollte sich auch gegen Hepatitis B impfen lassen.

Und wer auf Campingplätzen übernachten will, sollte auch eine Typhus Impfung in Betracht ziehen. Zusätzlich empfehlen einige Ärzte auch die Polio-Impfung.

Malaria in einigen Gegenden der Türkei

In einigen Gegenden der Türkei bricht zudem immer mal wieder Malaria aus. Vor allem in Bereichen Anatoliens ist das zwischen Mai und Oktober häufiger der Fall. In jedem Fall sollte man sich hier mit Anti-Mückenspray wappnen. Spezielle Malaria Medikamente können zudem vorsorglich eingenommen oder mit in die Türkei genommen werden. Denn eine Impfung gegen Malaria gibt es bisher noch nicht.

Um sich zudem vor dem gelegentlich auftretenden Krim-Kongo-Fieber zu schützen, sind Zeckenschutzmittel empfehlenswert.

Tollwut-Gefahr: Streunende Hunde besser meiden

Die Tollwut sollten Türkei-Reisende nicht unterschätzen. Vor allem streunende Hunde übertragen sie. Wer gebissen wird, sollte also dringend einen Arzt aufsuchen. Besser ist es häufig, sich vor der Reise gegen Tollwut impfen zu lassen.

Allgemeine Erkrankungen treten zudem oftmals durch Leitungswasser auf. In den Tourismuszentren ist das zwar meist nicht so, außerhalb sollte man aber eher auf das Trinken von Leitungswasser verzichten und dieses auch nicht zum Zähneputzen verwenden. Die bessere Alternative ist hier Wasser aus Flaschen.

Kurzum: generell gibt es für die Türkei keine besonderen Impfvorschriften, allerdings durchaus Impfungen, die man auf jeden Fall in Betracht ziehen sollte.

Darauf sollte man in der Türkei besser verzichten – No Gos in der Türkei 0 244

Bikini Türkei

Es gibt in der Türkei für Touristen viel zu erleben und beinahe überall kann man etwas entdecken und eine andere Kultur kennenlernen. Doch es gibt – wie auch überall sonst auf der Welt – Dinge, auf die man besser verzichtet. Einige der No Gos in der Türkei werden hier vorgestellt.

So kann man auch einen rundum entspannten Urlaub verbringen.

Flirts sind nicht unbedingt angebracht

Türkische Frauen verhalten sich europäischen Männern gegenüber meist reserviert und wirken schnell arrogant. Auf der anderen Seite können sich deutsche Frauen vor Flirts meist kaum retten. Sie fallen damit aber schnell in ein Raster und gelten als einfach zu haben.

Heißt: Flirts sollte man mit Fremden besser vermeiden und sich etwas reservierter geben. Das sorgt vor allem dafür, dass es am Ende keinerlei Missverständnisse gibt.

Münzen und Fossilien sind keine Souvenirs

Auf das Mitnehmen von alten Münzen oder Fossilien sollte man besser verzichten. Sie gelten – wie auch Steine von Ausgrabungsstätten – als Kulturgut und dürfen nicht ausgeführt werden. Wird man erwischt, landet man schnell im Gefängnis und es drohen Strafen von bis zu zehn Jahren!

Beim Essen ist Schnäuzen nicht erwünscht

Wenn beim Essen die Nase juckt, sollte man sich in der Türkei nicht direkt am Tisch die Nase putzen. Das gehört sich in diesem Land nicht. Stattdessen steht man auf und geht vom Tisch weg. Im besten Fall sucht man zum Schnäuzen die Toiletten auf.

Ebenso sollte man in Restaurants nicht im Bikini oder der Badeshorts auftauchen. Lange Hosen bei Männern und bedeckte Schultern bei Frauen sollten es schon sein. Eine Ausnahme bilden natürlich vielfach Strandbars.

Stichwort Kleidung.

Auch beim Stadtbummel ist der Bikini meist die falsche Wahl. Aber das wäre auch zuhause wohl der Fall. Dennoch gibt es immer wieder Touristen, die freizügig bekleidet durch Innenstädte, über Basare oder durch Einkaufszentren bummeln. Besser nicht!

Knutschen und Fummeln in der Öffentlichkeit lieber unterlassen

Zwar stören sich viele Türken nicht daran, wenn verliebte Urlauber unterwegs turteln, sich küssen und streicheln – doch in der Türkei ist ein solches Verhalten in der Öffentlichkeit eher unüblich.

Daher sollte man die körperliche Nähe besser ins Hotelzimmer verlagern.

In der Türkei gibt es also einige No Gos oder zumindest Verhaltensweisen, die man öffentlich besser vermeidet. Sich ein wenig anpassen ist dabei gar nicht so schwer und man kann so auf jeden Fall einen erholsamen und entspannten Aufenthalt in der Türkei verleben.