Diese türkischen Inseln sind einen Besuch wert 0 58

Blick auf Istanbul

Wer an einen Urlaub in der Türkei denkt, der hat nicht unbedingt einen Inselurlaub im Kopf. Zumindest ist die Türkei nicht unbedingt für ihre Inseln bekannt. Oder?

Es gibt einige Inseln, die hier durchaus einen Besuch wert sind und dabei doch einige Highlights bieten. Einige davon werden hier vorgestellt.

Taucher sollten Catalada im Blick behalten

Westlich von Bodrum liegt die Insel Catalada. Hier kann man besonders gut tauchen. Südlich vor der türkischen Küste bietet Catalada eine herrliche Unterwasserwelt. Die unbewohnte Insel ist allerdings nur für Tagesausflüge eine Reise wert – übernachten kann man hier nicht.

Gökceada: Zurück in die Vergangenheit

Wer die Insel Gökceada besucht, wird sich ein wenig fühlen, als sei er in der Zeit zurückgereist. Ganz im Nordwesten der Türkei liegt die Insel und gehört zu den Dardanellen. Hier leben rund 7.500 Menschen, die vor allem vom Fischfang und von der Landwirtschaft leben.

Dabei bietet die Insel kilometerlange Strände aus Sand und Kies – beinahe unberührt liegen sie da. Besonders lohnt sich ein Ausflug in das kleine Dörfchen Kaleköy im Norden der Insel. Hier findet man auch eine Reihe an Pensionen und kann am Abend einen Souvenirmarkt besuchen.

Auf Gökceada gibt es zudem eine Surfschule und kostenlose Sonnenliegen und Schirme am Strand. Die Fähre zur Insel fährt nur ein paar Mal jede Woche, alternativ kann man von Istanbul aus per Flugzeug übersetzen.

Vor Istanbul warten die Prinzeninseln

Direkt vor Istanbul liegen die Prinzeninseln. Aus der Stadt erreicht man die Inseln per Boot. Im Marmarameer gelegen gibt es insgesamt neun Inseln, wovon fünf bewohnt sind. Vor allem Türken nutzen die Inseln gerne für Ausflüge, vor allem die Oberschicht des Landes.

Zahlreiche Wanderwege prägen die Inseln, dazu gibt es auch Wassersportangebote. Mehr als 900 historische Villen, Kloster und Kirchen kommen hinzu und bieten auch kulturell einiges an Abwechslung.

Die autofreien Inseln haben ihre Namen aus der Vergangenheit bekommen. Vor rund vierhundert Jahren wurden unerwünschte Prinzen hierher geschickt.

Der türkische Gemeintipp: Bozcaada

Für Ruhe und Erholung eignet sich ein Aufenthalt auf Bozcaada. Die 43 Quadratkilometer große Insel ist das Zuhause von rund 2.500 Einwohnern. Für Touristen ist die Insel bisher ein Geheimtipp.

Der Hafen stammt noch aus der Zeit der Griechen und ist in der nördlichen Ägäis einer der schönsten. Eine Festung unbekannten Ursprungs gibt es hier bis heute.

Touristen schätzen hier den guten Wein und die schönen Strände, die oft versteckt liegen.

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Braucht man spezielle Impfungen für die Türkei-Reise? 0 43

Impfungen

Die Türkei ist ein europäisches Land, zumindest zum Teil. Das bedeutet generell, in Europa ausreichende Impfungen bieten auch am Bosporus ausreichenden Schutz. Zumindest kann man das annehmen. Aber wie ist es wirklich? Braucht man spezielle Impfungen, wenn man in die Türkei reist?

Hier gibt es aktuelle Informationen rund um das Thema Impfschutz und erforderliche Reiseimpfungen vor einem Aufenthalt in der Türkei.

Vorab wichtig: es gibt keine besonderen Vorschriften für Impfungen, die Reisende in die Türkei beachten sollten. Allerdings sind generell Impfungen gegen Tetanus, Hepatitis A und auch Diphterie zu empfehlen. Wer länger bleibt und engen Kontakt zu Einheimischen halten will, sollte sich auch gegen Hepatitis B impfen lassen.

Und wer auf Campingplätzen übernachten will, sollte auch eine Typhus Impfung in Betracht ziehen. Zusätzlich empfehlen einige Ärzte auch die Polio-Impfung.

Malaria in einigen Gegenden der Türkei

In einigen Gegenden der Türkei bricht zudem immer mal wieder Malaria aus. Vor allem in Bereichen Anatoliens ist das zwischen Mai und Oktober häufiger der Fall. In jedem Fall sollte man sich hier mit Anti-Mückenspray wappnen. Spezielle Malaria Medikamente können zudem vorsorglich eingenommen oder mit in die Türkei genommen werden. Denn eine Impfung gegen Malaria gibt es bisher noch nicht.

Um sich zudem vor dem gelegentlich auftretenden Krim-Kongo-Fieber zu schützen, sind Zeckenschutzmittel empfehlenswert.

Tollwut-Gefahr: Streunende Hunde besser meiden

Die Tollwut sollten Türkei-Reisende nicht unterschätzen. Vor allem streunende Hunde übertragen sie. Wer gebissen wird, sollte also dringend einen Arzt aufsuchen. Besser ist es häufig, sich vor der Reise gegen Tollwut impfen zu lassen.

Allgemeine Erkrankungen treten zudem oftmals durch Leitungswasser auf. In den Tourismuszentren ist das zwar meist nicht so, außerhalb sollte man aber eher auf das Trinken von Leitungswasser verzichten und dieses auch nicht zum Zähneputzen verwenden. Die bessere Alternative ist hier Wasser aus Flaschen.

Kurzum: generell gibt es für die Türkei keine besonderen Impfvorschriften, allerdings durchaus Impfungen, die man auf jeden Fall in Betracht ziehen sollte.

Darauf sollte man in der Türkei besser verzichten – No Gos in der Türkei 0 134

Bikini Türkei

Es gibt in der Türkei für Touristen viel zu erleben und beinahe überall kann man etwas entdecken und eine andere Kultur kennenlernen. Doch es gibt – wie auch überall sonst auf der Welt – Dinge, auf die man besser verzichtet. Einige der No Gos in der Türkei werden hier vorgestellt.

So kann man auch einen rundum entspannten Urlaub verbringen.

Flirts sind nicht unbedingt angebracht

Türkische Frauen verhalten sich europäischen Männern gegenüber meist reserviert und wirken schnell arrogant. Auf der anderen Seite können sich deutsche Frauen vor Flirts meist kaum retten. Sie fallen damit aber schnell in ein Raster und gelten als einfach zu haben.

Heißt: Flirts sollte man mit Fremden besser vermeiden und sich etwas reservierter geben. Das sorgt vor allem dafür, dass es am Ende keinerlei Missverständnisse gibt.

Münzen und Fossilien sind keine Souvenirs

Auf das Mitnehmen von alten Münzen oder Fossilien sollte man besser verzichten. Sie gelten – wie auch Steine von Ausgrabungsstätten – als Kulturgut und dürfen nicht ausgeführt werden. Wird man erwischt, landet man schnell im Gefängnis und es drohen Strafen von bis zu zehn Jahren!

Beim Essen ist Schnäuzen nicht erwünscht

Wenn beim Essen die Nase juckt, sollte man sich in der Türkei nicht direkt am Tisch die Nase putzen. Das gehört sich in diesem Land nicht. Stattdessen steht man auf und geht vom Tisch weg. Im besten Fall sucht man zum Schnäuzen die Toiletten auf.

Ebenso sollte man in Restaurants nicht im Bikini oder der Badeshorts auftauchen. Lange Hosen bei Männern und bedeckte Schultern bei Frauen sollten es schon sein. Eine Ausnahme bilden natürlich vielfach Strandbars.

Stichwort Kleidung.

Auch beim Stadtbummel ist der Bikini meist die falsche Wahl. Aber das wäre auch zuhause wohl der Fall. Dennoch gibt es immer wieder Touristen, die freizügig bekleidet durch Innenstädte, über Basare oder durch Einkaufszentren bummeln. Besser nicht!

Knutschen und Fummeln in der Öffentlichkeit lieber unterlassen

Zwar stören sich viele Türken nicht daran, wenn verliebte Urlauber unterwegs turteln, sich küssen und streicheln – doch in der Türkei ist ein solches Verhalten in der Öffentlichkeit eher unüblich.

Daher sollte man die körperliche Nähe besser ins Hotelzimmer verlagern.

In der Türkei gibt es also einige No Gos oder zumindest Verhaltensweisen, die man öffentlich besser vermeidet. Sich ein wenig anpassen ist dabei gar nicht so schwer und man kann so auf jeden Fall einen erholsamen und entspannten Aufenthalt in der Türkei verleben.