Darauf sollte man in der Türkei besser verzichten – No Gos in der Türkei 0 842

Bikini Türkei

Es gibt in der Türkei für Touristen viel zu erleben und beinahe überall kann man etwas entdecken und eine andere Kultur kennenlernen. Doch es gibt – wie auch überall sonst auf der Welt – Dinge, auf die man besser verzichtet. Einige der No Gos in der Türkei werden hier vorgestellt.

So kann man auch einen rundum entspannten Urlaub verbringen.

Flirts sind nicht unbedingt angebracht

Türkische Frauen verhalten sich europäischen Männern gegenüber meist reserviert und wirken schnell arrogant. Auf der anderen Seite können sich deutsche Frauen vor Flirts meist kaum retten. Sie fallen damit aber schnell in ein Raster und gelten als einfach zu haben.

Heißt: Flirts sollte man mit Fremden besser vermeiden und sich etwas reservierter geben. Das sorgt vor allem dafür, dass es am Ende keinerlei Missverständnisse gibt.

Münzen und Fossilien sind keine Souvenirs

Auf das Mitnehmen von alten Münzen oder Fossilien sollte man besser verzichten. Sie gelten – wie auch Steine von Ausgrabungsstätten – als Kulturgut und dürfen nicht ausgeführt werden. Wird man erwischt, landet man schnell im Gefängnis und es drohen Strafen von bis zu zehn Jahren!

Beim Essen ist Schnäuzen nicht erwünscht

Wenn beim Essen die Nase juckt, sollte man sich in der Türkei nicht direkt am Tisch die Nase putzen. Das gehört sich in diesem Land nicht. Stattdessen steht man auf und geht vom Tisch weg. Im besten Fall sucht man zum Schnäuzen die Toiletten auf.

Ebenso sollte man in Restaurants nicht im Bikini oder der Badeshorts auftauchen. Lange Hosen bei Männern und bedeckte Schultern bei Frauen sollten es schon sein. Eine Ausnahme bilden natürlich vielfach Strandbars.

Stichwort Kleidung.

Auch beim Stadtbummel ist der Bikini meist die falsche Wahl. Aber das wäre auch zuhause wohl der Fall. Dennoch gibt es immer wieder Touristen, die freizügig bekleidet durch Innenstädte, über Basare oder durch Einkaufszentren bummeln. Besser nicht!

Knutschen und Fummeln in der Öffentlichkeit lieber unterlassen

Zwar stören sich viele Türken nicht daran, wenn verliebte Urlauber unterwegs turteln, sich küssen und streicheln – doch in der Türkei ist ein solches Verhalten in der Öffentlichkeit eher unüblich.

Daher sollte man die körperliche Nähe besser ins Hotelzimmer verlagern.

In der Türkei gibt es also einige No Gos oder zumindest Verhaltensweisen, die man öffentlich besser vermeidet. Sich ein wenig anpassen ist dabei gar nicht so schwer und man kann so auf jeden Fall einen erholsamen und entspannten Aufenthalt in der Türkei verleben.

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Datenvolumen, Kosten und Co.: Mit dem Smartphone in die Türkei 0 192

Wer in den Urlaub in der Türkei fährt, der nimmt in immer mehr Fällen auch das eigene Smartphone oder Tablet mit. Doch die Roaming-Vereinbarungen aus der Europäischen Union gelten in den allermeisten Fällen nicht im Land am Bosporus. Daher gibt es bei der Nutzung von Smartphone und Co. in der Türkei einiges zu beachten.

Hotel-WLAN ist meist kostenfrei nutzbar

Wer in einem Hotel seine Ferien verbringt, kann hier oftmals das WLAN nutzen und sich dort auch mit dem Handy einloggen. Somit kann man bei Facebook stöbern, E-Mails schicken oder per WhatsApp und Co. Fotos an Freunde oder die Verwandtschaft schicken. Auch die Internettelefonie ist auf diese Weise oftmals kostenlos nutzbar.

Aber: das gilt eben nur, wenn man eine aktive WLAN-Verbindung hat. Außerhalb des WLAN-Netzes fallen meist Gebühren an. Und das WLAN reicht in vielen Hotels nicht bis in die Zimmer, sondern steht oftmals nur in der Lobby bereit.

Was die allgemeine Netzabdeckung angeht, ist die Türkei recht gut aufgestellt. Rund 80 Prozent des Landes bieten einen zuverlässigen Empfang des Mobilfunknetzes und auch mobiles Internet steht in vielerlei Ecken zur Verfügung.

Deutsche Smartphones bereiten ab und an Probleme

Dennoch kann es in der Türkei mitunter schwierig sein, das eigene Smartphone zu verwenden. Das gilt vor allem dann, wenn man sich eine türkische SIM-Karte anschafft und diese in einem Smartphone aus Deutschland nutzen möchte. Die IMEI Nummer, die das Smartphone identifiziert, ist in der Türkei in aller Regel nicht registriert, wodurch so manche SIM-Karte aus der Türkei schnell gesperrt wird.

Eine Lösung: das eigene Gerät in der Türkei registrieren lassen. Für einen normalen Pauschalurlaub rechnet sich der Aufwand meist aber nicht.

Alternativ kann man auch direkt in der Türkei ein Smartphone kaufen. Doch auch das rechnet sich in aller Regel nicht.

Eine andere Option ist es, bereits in Deutschland eine Prepaid SIM bei einem Anbieter zu kaufen, der auch in der Türkei aktiv ist. Solche Angebote findet man über Suchmaschinen recht schnell und ist dann am Ende bei den anfallenden Kosten auf der sicheren Seite.

Nachfragen beim eigenen Anbieter hilft oftmals

Auch beim eigenen Anbieter für den Mobilfunk – zum Beispiel Telekom, o2 oder Vodafone – kann sich lohnen. Hier gibt es oftmals besondere Angebote oder Ergänzungen zum eigenen Tarif, die man hinzubuchen kann. Für einen festen Preis kann man somit in der Türkei telefonieren, das mobile Internet nutzen oder auch SMS schreiben.

Hierzu ist es ratsam, sich online beim eigenen Anbieter zu informieren oder sich beim Support zu melden. Oftmals sind solche Angebote auch deutlich preiswerter als das klassische Roaming und man kann letztlich sogar noch bares Geld sparen.

So braucht man am Ende auch keine Angst vor einer horrenden Rechnung haben, die nach dem Urlaub in der Türkei ins Haus flattert…

Außergewöhnlicher Urlaub in der Türkei: Besondere Hotels 0 119

Es ist kein Geheimnis, dass man in der Türkei einen erholsamen und sonnigen Urlaub verbringen kann. Doch bei den vielen Hotels, die es in der Türkei rund um die schönen Strände gibt, existieren auch eine Reihe an außergewöhnlichen Unterkünften.

Dazu zählen Hotels, die nicht dem Standard entsprechen, einen ganz besonderen Urlaub versprechen und mit ungewohnter Ausstattung auf sich aufmerksam machen. Einige dieser Hotels werden im Folgenden vorgestellt.

Türkei-Urlaub im Baumhaus

Im Ort Olympos hat man als Reisender zum Beispiel die Möglichkeit, in einem Baumhaus zu nächtigen. Dieser Trend entstand bereits in den 1970er Jahren, als junge Menschen den „Hippie Trail“ begangen. Entlang der Küste wurde damals nach Olympos gewandert und dort in einem Baumhaus geschlafen. Eins sein mit der Natur war damals der Leitspruch.

Heutzutage findet man in den Baumhäusern neben einem Schrank und Bett auch ein Badezimmer sowie eine Klimaanlage. Einige findet man zudem in direkter Lage am Strand. Luxus braucht man hier dennoch nicht erwarten, eher eine simple Möglichkeit zum Übernachten. Beliebt vor allem bei Rucksack-Touristen.

Luxus im Les Ottomans

Puren Luxus findet man hingegen in Istanbul im Hotel Les Ottomans. Der frühere Palast wurde schon zu Zeiten des Osmanischen Reichs gebaut und ist eines der wertvollsten Gebäude dieser Zeit.

Bewohnt war der Palast von 1790 bis 1929. Danach diente es als Lagerhaus. Inzwischen ist hier ein Hotel untergebracht, bei dem nach osmanischen Vorbild eingerichtet wurde. Direkt am Bosposrus gelegen zählt es zu den schönsten Hotels der Türkei.

Dschungelfeeling im Urlaub

Im Nationalpark Bördübet gelegen findet man in der Türkei das Hotel Golden Key. Es versteckt sich inmitten vieler Pinien und man hat von hier aus einen Ausblick auf die Bucht von Gökova.

Übernachten kann man hier in Holzhäusern, die sich an einem kleinen Fluss befinden. Dort findet man viel Komfort und kann auf dem Fluss auch mit dem Boot Ausflüge machen.

Die Besonderheit hier: regelmäßig finden Kurse statt, die dabei helfen sollen, einen gesunden Lebensstil zu finden.

Immer im Kreis…

Wer im Revolving Loft des Marmara Hotels in Antalya den ganzen Tag auf dem Zimmer verbringt, bekommt einen Ausblick auf das Meer geboten. Und auf die Berge. Und auf die Stadt. Denn das Loft dreht sich um die eigene Achse. Der Turm schwimmt mit seinen 25 Metern Höhe in einem Pool – und das Loft kann sich zudem in unterschiedlicher Geschwindigkeit drehen.

Mindestens zwei Stunden braucht das Loft für eine volle Runde, aber auch in sieben Stunden kann man den Ausblick hier nach Herzenslust genießen.

Urlauben wie Fred Feuerstein

In Kappadokien findet man Höhlenhotels, die nicht etwa nur für Touristen errichtet wurden. Stattdessen waren sie bereits tausende Jahre die Heimat von Menschen. Neben den Wohnhöhlen entstanden im vierten Jahrhundert auch Kirchen in den Steinmauern der Berge.

Heute bieten sich hier luxuriöse Möglichkeiten, einen Ferienaufenthalt zu verbringen. Ein Highlight sind dabei die Terrassen der einzelnen Zimmer, von denen aus man die Landschaft in seiner ganzen Fülle erleben und genießen kann.