Einige Tipps zum Radfahren in der Türkei 0 45

Radfahren Türkei

Die Türkei lädt zum Strandurlaub ein, man kann das Land per Kreuzfahrt kennenlernen – oder auch eine Radtour durch das Land am Bosporus machen.

Beim Radeln in der Türkei gibt es allerdings einiges zu beachten. Daher folgen hier einige Tipps, wie der Radausflug in der Türkei zu einem echten Erfolg wird.

Tipp 1: Route planen und Landkarte mitnehmen

Wer in der Türkei eine Radtour machen möchte, sollte vorher die Route genau planen und sich auch eine entsprechende Landkarte besorgen. Dabei sind die größeren Städte wie Ankara oder auch Istanbul oftmals von einem großen Verkehrsaufkommen geprägt, während es im Osten des Landes eher ruhigere Straßen gibt.

Viele Straßen verfügen über einen Seitenstreifen, der das Radeln angenehm möglich macht. Generell sind aber die Nebenstraßen in der Türkei für einen Rad-Ausflug eher zu empfehlen.

Trinkpausen und WC-Besuche einplanen

Dabei sollte man auch darauf achten, dass man unterwegs Trinkwasser bekommt und eine Toilette aufsuchen kann. Gut geeignet sind dafür die vielen Moscheen in der Türkei. Hier kann man das WC benutzen und seine Trinkwasservorräte auffüllen. Auch waschen darf man sich hier vielfach. Duschen gibt es in aller Regel allerdings nur für Männer.

Tipp 2: Die hohen Temperaturen einkalkulieren

In der Türkei sind die Temperaturen oftmals sehr hoch und vor allem in den Sommermonaten sollte man sich als Radler auf diese auch einstellen. Im besten Fall fährt man bereits am frühen Morgen los und macht zur Mittagszeit eine ausgedehnte Pause.

Durch das viele Schwitzen braucht der Körper zudem ausreichend Flüssigkeit, aber auch Mineralien. Entsprechende Snacks sollten also immer dabei sein.

Tankstellen eignen sich für Pausen

Insbesondere die Tankstellen in der Türkei können sich dann für eine Rast eignen. Hier gibt es Wasser und andere Getränke, gleichzeitig aber auch Snacks sowie vielfach Toiletten. Ab und an findet man hier auch ein Bistro oder gar Restaurant.

Tipp 3: Auf die Ausrüstung achten

Rauer Teer ist auf Straßen in der Türkei die Regel. Daher sollten die Räder mit guten Reifen ausgestattet sein und auch Flickmaterial sollte man mitnehmen um kleinere Schäden direkt beheben zu können. Ein Tipp dazu: breitere Reifen eignen sich bei den Straßenverhältnissen in der Türkei zumeist besser.

Wer unterwegs campen möchte, sollte auch ein entsprechendes Zelt mitnehmen. Hierbei sollte man auf Komfort achten, aber auch darauf, dass man im Bedarfsfall auch auf Zement oder Steinboden campen kann.

Und wenn man keinen Zeltplatz finden kann, sollte man einfach fragen, ob man an einem Ort sein Zelt aufschlagen darf. Meistens ist das kein Problem und in vielen Dörfern ist man gern gesehener Gast. Bauern, Tankstellen oder auch die Polizei helfen ebenfalls gerne weiter.

Tipp 4: Zeit für Pausen und Gespräche einplanen

Die Gastfreundschaft der Türken ist bekannt. Auch Radler werden gerne freundlich empfangen und zum Tee und zu Gesprächen eingeladen. Daher sollte man auch für solche Pausen ausreichend Zeit einplanen und sich auf die Gastfreundschaft vor Ort einlassen.

Kleiner Tipp: Ein Wörterbuch kann dann bei der direkten Kommunikation helfen.

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Braucht man spezielle Impfungen für die Türkei-Reise? 0 84

Impfungen

Die Türkei ist ein europäisches Land, zumindest zum Teil. Das bedeutet generell, in Europa ausreichende Impfungen bieten auch am Bosporus ausreichenden Schutz. Zumindest kann man das annehmen. Aber wie ist es wirklich? Braucht man spezielle Impfungen, wenn man in die Türkei reist?

Hier gibt es aktuelle Informationen rund um das Thema Impfschutz und erforderliche Reiseimpfungen vor einem Aufenthalt in der Türkei.

Vorab wichtig: es gibt keine besonderen Vorschriften für Impfungen, die Reisende in die Türkei beachten sollten. Allerdings sind generell Impfungen gegen Tetanus, Hepatitis A und auch Diphterie zu empfehlen. Wer länger bleibt und engen Kontakt zu Einheimischen halten will, sollte sich auch gegen Hepatitis B impfen lassen.

Und wer auf Campingplätzen übernachten will, sollte auch eine Typhus Impfung in Betracht ziehen. Zusätzlich empfehlen einige Ärzte auch die Polio-Impfung.

Malaria in einigen Gegenden der Türkei

In einigen Gegenden der Türkei bricht zudem immer mal wieder Malaria aus. Vor allem in Bereichen Anatoliens ist das zwischen Mai und Oktober häufiger der Fall. In jedem Fall sollte man sich hier mit Anti-Mückenspray wappnen. Spezielle Malaria Medikamente können zudem vorsorglich eingenommen oder mit in die Türkei genommen werden. Denn eine Impfung gegen Malaria gibt es bisher noch nicht.

Um sich zudem vor dem gelegentlich auftretenden Krim-Kongo-Fieber zu schützen, sind Zeckenschutzmittel empfehlenswert.

Tollwut-Gefahr: Streunende Hunde besser meiden

Die Tollwut sollten Türkei-Reisende nicht unterschätzen. Vor allem streunende Hunde übertragen sie. Wer gebissen wird, sollte also dringend einen Arzt aufsuchen. Besser ist es häufig, sich vor der Reise gegen Tollwut impfen zu lassen.

Allgemeine Erkrankungen treten zudem oftmals durch Leitungswasser auf. In den Tourismuszentren ist das zwar meist nicht so, außerhalb sollte man aber eher auf das Trinken von Leitungswasser verzichten und dieses auch nicht zum Zähneputzen verwenden. Die bessere Alternative ist hier Wasser aus Flaschen.

Kurzum: generell gibt es für die Türkei keine besonderen Impfvorschriften, allerdings durchaus Impfungen, die man auf jeden Fall in Betracht ziehen sollte.

Darauf sollte man in der Türkei besser verzichten – No Gos in der Türkei 0 244

Bikini Türkei

Es gibt in der Türkei für Touristen viel zu erleben und beinahe überall kann man etwas entdecken und eine andere Kultur kennenlernen. Doch es gibt – wie auch überall sonst auf der Welt – Dinge, auf die man besser verzichtet. Einige der No Gos in der Türkei werden hier vorgestellt.

So kann man auch einen rundum entspannten Urlaub verbringen.

Flirts sind nicht unbedingt angebracht

Türkische Frauen verhalten sich europäischen Männern gegenüber meist reserviert und wirken schnell arrogant. Auf der anderen Seite können sich deutsche Frauen vor Flirts meist kaum retten. Sie fallen damit aber schnell in ein Raster und gelten als einfach zu haben.

Heißt: Flirts sollte man mit Fremden besser vermeiden und sich etwas reservierter geben. Das sorgt vor allem dafür, dass es am Ende keinerlei Missverständnisse gibt.

Münzen und Fossilien sind keine Souvenirs

Auf das Mitnehmen von alten Münzen oder Fossilien sollte man besser verzichten. Sie gelten – wie auch Steine von Ausgrabungsstätten – als Kulturgut und dürfen nicht ausgeführt werden. Wird man erwischt, landet man schnell im Gefängnis und es drohen Strafen von bis zu zehn Jahren!

Beim Essen ist Schnäuzen nicht erwünscht

Wenn beim Essen die Nase juckt, sollte man sich in der Türkei nicht direkt am Tisch die Nase putzen. Das gehört sich in diesem Land nicht. Stattdessen steht man auf und geht vom Tisch weg. Im besten Fall sucht man zum Schnäuzen die Toiletten auf.

Ebenso sollte man in Restaurants nicht im Bikini oder der Badeshorts auftauchen. Lange Hosen bei Männern und bedeckte Schultern bei Frauen sollten es schon sein. Eine Ausnahme bilden natürlich vielfach Strandbars.

Stichwort Kleidung.

Auch beim Stadtbummel ist der Bikini meist die falsche Wahl. Aber das wäre auch zuhause wohl der Fall. Dennoch gibt es immer wieder Touristen, die freizügig bekleidet durch Innenstädte, über Basare oder durch Einkaufszentren bummeln. Besser nicht!

Knutschen und Fummeln in der Öffentlichkeit lieber unterlassen

Zwar stören sich viele Türken nicht daran, wenn verliebte Urlauber unterwegs turteln, sich küssen und streicheln – doch in der Türkei ist ein solches Verhalten in der Öffentlichkeit eher unüblich.

Daher sollte man die körperliche Nähe besser ins Hotelzimmer verlagern.

In der Türkei gibt es also einige No Gos oder zumindest Verhaltensweisen, die man öffentlich besser vermeidet. Sich ein wenig anpassen ist dabei gar nicht so schwer und man kann so auf jeden Fall einen erholsamen und entspannten Aufenthalt in der Türkei verleben.